Das war 2003

 

 

Seit dem 15.09.2002 hat Georgsdorf´s Dorf- AG eine eigene Homepage. Zu finden ist die Seite unter http://www.dorf-ag.de.vu

 

Wollen auch Sie eine eigene Homepage? Ist doch kein Problem, schauen Sie doch einfach mal bei A@S Webdesign vorbei!!! Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot...

 

 Bericht GN vom 11.01.2003

Bekanntmachung


2. Nachtragshaushaltssatzung der Gemeinde Georgsdorf für das Haushaltsjahr 2002


Auf Grund des § 87 der Niedersächsischen Gemeindeordnung hat der Rat der Gemeinde Georgsdorf in der Sitzung am 18. Dezember 2002 folgende 2. Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2002 beschlossen:

 

§ 1

Mit dem Nachtragshaushalt werden

 

 

erhöht

um

vermindert

um

und damit der Gesamtbetrag

des Haushaltsplans

 

 

 

gegenüber bisher

nunmehr

festgesetzt auf

 

a) im Verwaltungshaushalt

die Einnahmen

256.100,-

1.000,-

598.000,-

853.100,-

die Ausgaben

181.300,-

0,-

671.800,-

853.100,-

der Fehlbedarf

 

 

73.800,-

0,-

b) im Vermögenshaushalt

die Einnahmen

52.800,-

44.500,-

156.500,-

164.800,-

die Ausgaben

8.300,-

0,-

156.500,-

164.800,-

Fehlbedarf

 

 

0,-

0,-

 

§ 2

Der Gesamtbetrag der vorgesehenen Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen wird gegenüber der bisherigen Festsetzung in Höhe von 44 500,- € um 44 500,- € vermindert und damit auf 0,- € neu festgesetzt.

§ 3

Verpflichtungsermächtigungen werden nicht veranschlagt.

§ 4

Der Höchstbetrag, bis zu dem Kassenkredite aufgenommen werden dürfen, wird gegenüber dem bisherigen Höchstbetrag nicht verändert.

§ 5

Die Steuersätze (Hebesätze) werden nicht geändert.

 

Georgsdorf, den 18. Dezember 2002

Knorr (Bürgermeisterin)

 

Die vorstehende Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2002 wird hiermit öffentlich bekannt gemacht. Eine Genehmigung der Aufsichtsbehörde war nicht erforderlich. Kommunalaufsichtsbehördliche Bedenken wurden nicht erhoben. Der Nachtragshaushaltsplan liegt nach § 86 Abs. 2 Satz 3 NGO vom 13. 1. bis 21. 1. 2003 zur Einsichtnahme während der Öffnungszeiten im Gemeindebüro, Schulstraße 26 in Georgsdorf, und im Bürgerbüro der Samtgemeinde Neuenhaus, Veldhausener Straße 26 in Neuenhaus, öffentlich aus.

 

Georgsdorf, den 9. Januar 2003

Knorr (Bürgermeisterin)

 

 Bericht GN vom 17.01.2003

Anmeldungen für Kindergarten

 

Die reformierte Kirchengemeinde Georgsdorf teilt als Träger des Kindergartens mit, dass Eltern ihre Kinder am Montag, 27. Januar von 8 bis 13 Uhr und am Dienstag, 28. Januar, von 14 bis 17 Uhr für das nächste Kindergartenjahr anmelden können. Im Regelfall haben alle Kinder, die am 1. August dieses Jahres das dritte Lebensjahr vollendet haben, Anspruch auf einen Kindergartenplatz. Zur Anmeldung ist das Familienstammbuch mitzubringen.

 

 Bericht GN vom 22.01.2003

Mühlenfreunde spüren

Nachteile durch Autobahn

 

„Zufallsverkehr" kommt nicht mehr nach Georgsdorf


Der fortschreitende Ausbau der Autobahn 31 ist positiv für die Verkehrserschließung und damit für die wirtschaftliche Belebung der Region. Doch der Mühlenverein Georgsdorf sieht für sich auch Nachteile. Es machen weniger Besucher an der Mühle halt.

 

 „Seitdem der Ausbau bis Wietmarschen vollendet ist, stellen wir zunehmend eine Abnahme der Mühlenbesucher fest", sagt der Vorsitzende des Mühlenvereins, Engbertus Egbers. Der Autotourist, der die Region bereiste, hatte früher vielfach beim Anblick der sich drehenden Windmühlenflügel nicht widerstehen können und ist bei den Freizeitmüllern des Vereins eingekehrt.
„Das hat sich spürbar verändert, deshalb müssen wir über andere Möglichkeiten nachdenken, wie wir den Feriengast auf uns aufmerksam machen können" sagt Egbers und kündigt zur Verbesserung des bestehenden Angebots für dieses Jahr als Ergänzung zur Mühle den Bau eines Müllerhauses an. Auch in der von Deutschen und Niederländischen Gemeinden gegründeten Initiative „Moor ohne Grenzen", die eine Ausweisung von Wanderwegen durch die Naturschutzgebiete der hiesigen Region beinhaltet, soll die Mühle als Anfangs- beziehungsweise Endpunkt einer Wanderung besonders gekennzeichnet werden.
Bereits in den achtziger Jahren hat die Gemeinde Georgsdorf die Überreste des ehemaligen Wohnhauses Gysbers erworben, bei dessen Fachwerk es sich um ein typisches Georgsdorfer Ackerbürgerhaus handeln soll. Zur Realisierung des Wiederaufbaus ist es jetzt gelungen, die Niederländische Stichting Ribo, die bereits viele ähnliche Projekte in der Region erstellt hat, zu gewinnen. Damit ist die Förderung aus Interreg-Illa-Mitteln der Europäischen Union konkret in Aussicht gestellt.
Einen besonders originellen und zugleich stilvollen Rahmen soll auch weiterhin der Innenraum der Mühle für standesamtliche Trauungen bieten. Das erweiterte Raumangebot durch das geplante Müllerhaus wird nicht nur die notwendigen sanitären Anlagen enthalten, sondern zusätzlich auch Räume, die dem feierlichen Anlass entsprechend mitgenutzt werden können.

Gestartet hat der Georgsdorfer Mühlenverein seine diesjährigen Aktivitäten wieder mit dem „Bruukdoomdag" am zweiten Sonnabend des neuen Jahres, an dem das Schoosollenbacken und der Glühwein oder das Köppin Tee zur Förderung der gemütlichen Stimmung in der Mühle beitrugen.
Neben den normalen Öffnungszeiten von April bis Oktober, sonnabends in der Zeit von 14 bis 17 Uhr und nach besonderer Vereinbarung wird am 9. Juni (Pfingstmontag) zum Deutschen Mühlentag die Mühle bereits ab 13 Uhr geöffnet sein. Für die Besucher gibt es an diesem Tage selbst gebackenen Kuchen nebst Kaffee und Getränken.
Ein besonderer Tag für die Georgsdorfer Mühle ist der Deutsche Denkmalstag am 14. September, an dem in der Mühle auch der so genannte Bookwaiten gemahlen wird, der vom Verein selbst gezogen worden ist. Dieses äußerst genügsame Getreide war im 18. und 19. Jahrhundert das Hauptnahrungsmittel der Moorbevölkerung und diente unter anderem zur Herstellung des so genannten „Bookwaiten-Janhinnerk", des Buchweizen Pfannkuchens. Dieser soll auch an dem Festtag wieder gebacken werden. Die Besucher können auch das frisch gemahlene Mehl erweben und sich selbst daheim in der Kunst des Backens versuchen.

 

 Bericht GN vom 22.01.2003

TSV Georgsdorf will

sein Vereinsheim umbauen


Senioren-Gymnastikgruppe gegründet - Beiträge werden erhöht - 863 Mitglieder


50 Mitglieder und die Bürgermeisterin Johanna Knorr begrüßte Vorsitzender Hans-Gert Sloot kürzlich zur Jahreshauptversammlung des TSV Georgsdorf in der Gaststätte Kösters. Bei den Rechenschaftsberichten ergab sich ein unterschiedliches Bild. Fußballfachwart Ludwig Berends ließ wissen, dass in der Rückserie der letzten Saison unter Albert Evers ein deutlicher Leistungsanstieg der 1. Mannschaft sichtbar war. Für die Saison 2002/2003 übernahm Hartmut Beckmann, der seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hat, erfolgreich das Traineramt. Bei der 2. Mannschaft beschwert sich Ludwig Berends über eine sehr schlechte Trainingsbeteiligung und hofft auf einen Klassenerhalt. Die 3. Mannschaft bemüht sich, doch steht dort der Erfolg nicht an erster Stelle. Im oberen Drittel der Tabelle festgesetzt hat sich die Altherren- Mannschaft.
Über die Jugendabteilung informiert Gerda Plomitzer. Zwölf Mannschaften nahmen an Meisterschaftsspielen teil. Erfreulich: Sechs Teams spielen - zum Teil in Spielgemeinschaften mit dem FSV Füchtenfeld und dem SV Esche - in der Kreisklasse. Die besonders gute Zusammenarbeit mit dem SV Esche wurde hervorgehoben.
Berthold Meyer von der Badminton- Abteilung freute sich darüber, dass die 1. Mannschaft Kreisligameister wurde. Die Mannschaft erhielt ein Präsent. Die Gymnastikgruppe nahm nach dem Bericht von Jenni Ahuis wieder an Wettkämpfen auf Kreisebene teil. Aus 17 Vereinen waren insgesamt 40 Mannschaften am Start. Die Altersgruppe 36 bis 49 Jahre sowie die Altersgruppe 50 bis 60 Jahre belegten in ihrer Klasse jeweils den 1. Platz und wurden geehrt. Neu gegründet wurde eine Senioren- Gymnastikgruppe, die sich unter der Leitung von Mitglied Uebler jeden Donnerstag von 19 bis 20 Uhr trifft.
Die TSV- Tanzgruppe „Young Generation Dancers" besteht aus 47 Mädchen. Sie nahm unter anderem an der Kreisturnschau in Emlichheim teil, so Sigrun Thys.
Nach dem Bericht der Kegelabteilung von Arno Schupe belegte die 1. Mannschaft den 7. Platz in der Verbandsklasse, die 2. Mannschaft den 5. Platz in der Bezirksklasse. Die Damenmannschaft konnte in der Kreisliga den 3- Platz einnehmen. Lars und Lambertus Kronemeyer, Gerhard Egbers und Stephan Schupe qualifizierten sich für die Landesmeisterschaften, wo sie sehr gute Ergebnisse erzielten.
Schiedsrichterobmann Guido Röttgers informierte, dass von der anfangs großen Resonanz des Schiedsrichterlehrgangs nur noch vier Teilnehmer übrig geblieben seien, er aber doch die Hoffnung auf Nachwuchs nicht aufgebe.
Lambert Ahuis, der die Wandergruppe leitet, berichtete über verschiedene Touren, die nicht nur in der Grafschaft stattfanden. Auch wurde eine Wanderung in Holland und eine Wattwanderung unternommen. Gerrit Vügten von der Theatergruppe teilte mit, dass zurzeit für ein neues Stück geprobt werde. Die letzte Aufführung sei besonders von auswärtigen Gästen derart gut besucht worden, dass eine Reservierung der Karten im Vorverkauf empfehlenswert sei.
Der Vorsitzende des Festausschusses ging auf das Winterfest ein. Die Stimmung sei gut, die Besucherzahl aber leicht rückläufig gewesen. Die Finanzierung des Winterfestes sei vom Losverkauf abhängig, hieß es. Sollte sich das in Zukunft nicht zum Positiven ändern, wird daran gedacht, Eintritt zu nehmen. Das Ostereiersuchen und Osterfeuer waren wie immer sehr gut besucht. Auch mit dem Sportfest war der Festausschuss sehr zufrieden, obwohl Straßenschmuck entwendet wurde. Es wird überlegt, in Zukunft eine Zeltwache aufzustellen.
Dem TSV Georgsdorf gehören derzeit 863 Mitglieder an. Die finanzielle Situation ist dem Vorstand zufolge trotz dringend notwendiger Investitionen geordnet und zufrieden stellend. Es wird geplant, das Vereinsheim umzubauen. Von der Versammlung wurde der Vorschlag einstimmig angenommen, die Vereinsbeiträge zu erhöhen.
Folgende Ämter im Vorstand wurden kommissarisch besetzt: Sigrun Thys übernimmt von Jenni Ahuis das Amt der Frauen- und Gymnastikwartin, Gerhard Jeurink von Jan Bos das Amt des Platzwartes. Gudrun Sloot übernimmt von Stefan Rötgers das Amt des Pressewartes und Protokollführers. Es werden noch weitere Mitarbeiter im Vorstand und Festausschuss gesucht.

 

 Bericht GN vom 22.01.2003

Bekanntmachung


Anmeldung der Schulanfänger 2003 für alle Grundschulen der Samtgemeinde Neuenhaus


Die Anmeldung der Schulanfänger für das Schuljahr 2003/2004 findet für nachfolgend aufgeführte Schulen am Mittwoch, dem 5. 2. 2003, in den Diensträumen statt:

Grundschule Georgsdorf

15.00-18.00 Uhr

 

Grundschule Osterwald

10.00-12.00 Uhr

 

Grund- und Hauptschule Veldhausen

9.00-11.00 Uhr

u. 15.00-18.00 Uhr

Grundschule Neuenhaus

9.00-12.00 Uhr

u. 15.00-18.00 Uhr

Am Dienstag, dem 11.2. 2003, nimmt die Grundschule Lage in der Zeit von 10.30 bis 12.30 Uhr die Anmeldungen entgegen.

Schulpflichtig werden alle Kinder, die bis 30. Juni 2003 6 Jahre alt werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderliche geistige und körperliche Reife besitzen. Es können auch jüngere Kinder aufgenommen werden, wenn sie die erforderliche Schulreife haben. Familienbuch bitte mitbringen.          Die Schulleiter

 

 Bericht GN vom 23.01.2003

Kegeln / Männer-Verbandsklasse


TSV Georgsdorf - SG Bramsche 4708:4354 (3:0/57:21). In einem einseitigen Spiel bezwang der TSV Georgsdorf den Gast der SG Bramsche mit dem höchstmöglichen Ergebnis von 3:0 sowie 57:21 in der Zweitwertung. Die Georgsdorfer hatten sich auch einiges für dieses Spiel vorgenommen. Bernd Jan Joostberends als Tagesbester mit 808 Holz und Gerhard Egbers (756) erspielten gleich eine Führung von 133 Holz, die dann im Mittelblock mit Lambertus Kronemeyer und Heinz Raterink mit jeweils 770 LP auf 205 Holz ausgebaut wurde. Auch im letzten Durchgang dominierten die Georgsdorfer. Lars Kronemeyer und Heinz Kronemeyer erzielten beide 802 LP und verpassten den Bramscher Keglern die Höchststrafe. Am Ende standen 4708 Holz für den TSV und 4354 für Bramsche zu Buche.

 

 Bericht GN vom 25.01.2003

25 Energieelektroniker erhielten Zeugnis


Gute Ergebnisse bei der Abschlussprüfung der IHK - Feierstunde in Schüttorf

 

Während einer kleinen Feierstunde bei der Georg Utz GmbH in Schüttorf erfolgte dieser Tage die Zeugnisübergabe an die 25 erfolgreichen Absolventen der diesjährigen Abschlussprüfung der Industrie- und Handelskammer Osnabrück/Emsland zum Energieelektroniker (Fachrichtung Betriebstechnik und Fachrichtung Anlagentechnik) und Industrieelektroniker (Fachrichtung Gerätetechnik). Die Lossprechung setzte den Schlusspunkt einer dreieinhalbjährigen Ausbildung.

Die Facharbeiterbriefe und die Abschlusszeugnisse der Berufsschule konnten an alle Teilnehmer der Prüfung ausgehändigt werden. Die meisten Prüfungsergebnisse fielen „befriedigend" bis „gut", einige sogar „sehr gut" aus. Der Prüfungsbeste Thorsten Zweers (Bentex GmbH Drilling & Oilfield Systems aus Bad Bentheim) und Stefan Hußmann (Kampmann GmbH, Lingen) erreichten in der Kenntnisprüfung und Fertigkeitsprüfung sowie in der Gesamtnote ein „sehr gut" als Prüfungsergebnis.
Die jungen Energieelektroniker wurden in den Industriebetrieben in der Grafschaft Bentheim und im Emsland ausgebildet, das theoretische Rüstzeug vermittelte die Gewerblich Berufsbildende Schule in Nordhorn und die Berufsschule in Meppen. Ein besonderer Dank wurde den Ausbildungsbetrieben und den Ausbildern ausgesprochen, die eine hervorragende Ausbildung ermöglicht hätten.
Die jungen Facharbeiter sind: Energieelektroniker (Fachrichtung Betriebstechnik): Sascha Buhr (Georg Utz GmbH Schüttorf), Claas Janke, Jens Kolk, Andre Meijer, Thorsten Schepers, Bastian Steinbuß, Thorsten Zweers (alle Bentec GmbH Drilling & Oilfield Systems, Bad Bentheim), Tobias Sommer (Benteler Stahl/Rohr GmbH, Lingen), Markus Kranz, Daniel Lammers (Glunz AG, Meppen), Stefan Hußmann (Kampmann GmbH, Lingen), Uwe Warmbold (Klasmann-Deilmann GmbH, Geeste), Thomas Jungehüser (Rekers GmbH Maschinen und Stahlbau, Spelle), Tim Damhuis, Stefan Winter (Röchling Haren KG, Haren), Patrick Hogt, Stefan Kasse (RWE Power, Lingen), Jurij Matys, Sascha Reinders (Stemmann Technik GmbH, Schüttorf), Thorsten Egbers, Thomas Schröer (August Storni GmbH & Co, Spelle), Glen Firth (ten Brink GmbH Industrieelektronik, Bad Bentheim, und Andre' Kathorst (aus Georgsdorf), Niko Müller (Wavin GmbH, Twist). - Industrieelektroniker (Fachrichtung Gerätetechnik) ist Maciek Czajkowski (Esders Ingenieurbüro GmbH, Haselünne).

 

An dieser Stelle von mir einen herzlichen Glückwunsch an Andre´ Kathorst und natürlich den anderen frisch gebackenen Energieelektronikern.

 

Für die Zukunft wünsche ich allen, aber ganz besonders dem Andre´ und seiner Familie alles Gute.

 

Stefan Ahuis

 

 

 Bericht GN vom 03.02.2003

Landtagswahl 2003 - Kethorn und

Hilbers sichern CDU den Sieg


Christdemokraten in beiden Wahlkreisen vorn - SPD verliert auch in den Städten Nordhorn und Schüttorf.

 
Die beiden CDU- Landtagskandidaten Friedrich Kethorn und Reinhold Hilbers haben gestern bei der Landtagswahl der Union in beiden Wahlkreisen der Grafschaft einen deutlichen Sieg gesichert. Die SPD verlor dagegen auf der ganzen Linie - selbst in den Städten Nordhorn und Schüttorf. Aber: Ihre Kandidaten sind über die Landesliste ihrer Partei dennoch im Landtag.

 

Die Grafschafter wählten entsprechend dem Trend im Land: Im Wahlkreis 86 „Nordhorn" mit den Städten Nordhorn und Bad Bentheim sowie der Samtgemeinde Schüttorf mit der Stadt Schüttorf lag die CDU am Ende ebenso vorn wie im neuen Wahlkreis 88 „Emlichheim" mit den Niedergrafschafter Städten und Gemeinden sowie den beiden emsländischen Kommunen Twist und Geeste.
Im Nordhorner Wahlkreis setzte sich der CDU- Abgeordnete Friedrich Kethorn bei den Erststimmen erkennbar deutlich von seinem SPD- Konkurrenten Gerd Will ab: Kethorn erzielte 21872 persönliche Erstimmen (56,75 Prozent). Gerd Will verbuchte dagegen lediglich 12890 Erststimmen oder 33,45 Prozent. Bei Berücksichtigung des neuen Wahlkreiszuschnitts bedeutet das mehr als eine Umkehrung der Verhältnisse: 1998 lag der SPD- Kandidat mit 48,52 Prozent der Erststimmen noch deutlich vor dem CDU- Bewerber mit 40,26 Prozent. Selbst in den Städten Nordhorn und Schüttorf verwies der Christdemokrat Kethorn den Sozialdemokraten Will auf den zweiten Platz: In der Stadt Nordhorn kam Kethorn auf 56,22 Prozent der Erststimmen, Will auf 33,50 Prozent. In der Stadt Schüttorf landete Kethorn bei 56,26 Prozent, Will dagegen nur bei 34,64 Prozent.
Die Direktkandidatin der Grünen, Ursula Jentzsch, erreichte im gesamten Wahlkreis Nordhorn 5,83 Prozent der Erststimmen (absolut: 2245). 1998 waren es 6,49 Prozent. FDP- Bewerber Bernhard Alferink verbuchte für sich 3,98 Prozent Erststimmen (absolut: 1533). Vor knapp fünf Jahren hatte ein liberaler Kandidat 2,51 Prozent erreicht.
Auch das Zweitstimmenergebnis im Wahlkreis Nordhorn unterstreicht die Dominanz der CDU bei den gestrigen Landtagswahlen: Die CDU erzielte 52,01 Prozent (1998: 37,41 Prozent), die SPD sackte von 49,48 Prozent in 1998 auf 32,48 Prozent ab. Einen kleinen Zugewinn verbuchten die Grünen: Sie erreichten 6,464 Prozent gegenüber 5,95 Prozent in 1998. Die FDP steigerten sich hingegen von 4,55 Prozent in 1998 auf jetzt 7,18 Prozent bei den Zweitstimmen.
Im zweiten Grafschafter Wahlkreis „Emlichheim" (Wahlkreis 88) fuhr CDU- Kandidat Reinhold Hilbers aus Lohne für die Union einen haushohen Sieg ein. Hilbers, der erstmals für ein Landtagsmandat kandidierte, verbuchte 24677 Erststimmen auf seinem Konto (72,22 Prozent). SPD- Bewerber Dieter Steinecke aus Uelsen, ebenfalls ein Neuling im landespolitischen Geschäft, kam lediglich auf 7171 Erststimmen (20,99 Prozent).
Im Vergleich zur Landtagswahl 1998 steigerte sich die Union: Seinerzeit hatte sie „lediglich" 56,3 Prozent erzielt. Die SPD rutschte hingegen von 35,42 Prozent bei den Erststimmen auf 20,99 Prozent ab.
Grünen- Kandidat Werner Bußmann aus Geeste spielte gestern keine große Rolle: Er holte sich 908 Erststimmen oder 2,66 Prozent. Zum Vergleich: 1998 hatten ein Grünen- Bewerber noch 3,96 Prozent erreicht. FDP- Kandidat Heinrich Wübbels steigerte hingegen den Erststimmenanteil der Liberalen von 3,49 Prozent in 1998 auf jetzt 4,13 Prozent oder absolut 1412 Stimmen.

Eindeutig die Verhältnisse im Wahlkreis 88 „Emlichheim" auch bei den Zweitstimmen: Für die CDU votierten 69,11 Prozent der Wähler (1998: 53,78 Prozent). Die Sozialdemokraten fielen von 36,18 Prozent in 1998 auf 20,02 Prozent zurück. Die Grünen rutschten ebenfalls ab: von 3,79 Prozent auf 2,91 Prozent der Zweitstimmen. Zuwächse gab es dagegen für die FDP: die Liberalen freuten sich über 7,01 Prozent der Zweitstimmen, 1998 waren es noch 4,61 Prozent. Die Kleinst6parteien spielten gestern keine erwähnenswerte Rolle. Die Wahlbeteiligung lag im Wahlkreis Nordhorn bei 64,5 Prozent gegenüber 73,7 Prozent vor knapp fünf Jahren. Im Wahlkreis Emlichheim belief sich die Beteiligung auf 70,8 Prozent gegenüber 76,9 Prozent in 1998.
Die Grafschafter Sozialdemokraten werden im Übrigen trotz ihrer herben Verluste auch in der Grafschaft ihre beiden Kandidaten nach Hannover ins Parlament schicken können. Der Grund: Gerd Wills Platzierung auf dem 17. Rang der Liste gilt als „ sicher". Auch Dieter Steinecke konnte sich gestern noch Hoffnungen machen. Denn aufgrund des desaströsen Wahlergebnisses der Landes- SPD könnte sein 34. Listenplatz ebenfalls noch genügend Zugkraft haben.

 

Georgsdorf

 

Dieter

Steineke

SPD

Reinhold

Hilbers

CDU

Werner

Bußmann

GRÜNE

Heinrich
Wübbels

FDP

 

 

2003

135

442

13

38

1998

254

402

15

13

 

Georgsdorf

 

SPD

CDU

GRÜNE

FDP

Sonstige

 

 

2003

131

412

16

56

13

1998

259

370

18

27

11

 

 

 Bericht GN vom 04.02.2003

- hat nichts mit Georgsdorf zu tun, trotzdem interessant -

 

„Herr Schmidt" kommt ins Kino


Film über Nordhorner Paar - Premiere mit den Regisseuren
 

„Herr Schmidt und Herr Friedrich", ein vielfach ausgezeichneter Dokumentarfilm über das Leben eines homosexuellen Paares aus Nordhorn, ist nun erstmals auch in einem Grafschafter Kino zu sehen. Das Nordhorner „Capitol" zeigt den Film am 19. und 26. Februar jeweils ab 19 Uhr in seiner Filmauslese. Am ersten Abend werden neben Kurt Schmidt („Herr Schmidt") auch die beiden Regisseure anwesend sein.
„Herr Schmidt und Herr Friedrich" erzählt die außergewöhnliche Liebes- und Lebensgeschichte von Kurt Schmidt aus Nordhorn und Wilfried Friedrich aus Burg in der damaligen DDR. Kennen gelernt haben sich die beiden 1976 über ihre Begeisterung für deutsche Schlager. Nach ersten Treffen in der DDR setzt Wilfried Friedrich alles daran, zu seinem Freund „Kuddel", wie er Kurt Schmidt liebevoll nennt, in die Bundesrepublik auswandern zu dürfen. 1980 bekommt er endlich die Genehmigung.
Mehr als 20 Jahre lang leben die beiden nun als Paar zunächst in Bad Bentheim, später in Nordhorn. Wie es ihnen als Homosexuelle in einer Kleinstadt ergeht, wie sie sich in ihrem Haus in Nordhorn ihr kleines Paradies schaffen, zunächst bei Nino arbeiten und später mit der Arbeitslosigkeit fertig werden, das erzählt die knapp 70 Minuten lange Dokumentation „Herr Schmidt und Herr Friedrich".
Gedreht worden war der Film bereits im Frühsommer 2000. Die beiden Kölner Regisseure Ulrike Franke und Michael Loeken besuchten das Nordhorner Paar mehrfach und begleiteten es mit ihrem Kamerateam. Seitdem war der Film bereits viermal im Fernsehen zu sehen und erreichte dort außergewöhnlich hohe Einschaltquoten. Auch auf zahlreichen Filmfesten im In- und Ausland wurde der Streifen gezeigt und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Sogar für den renommierten Grimme- Preis war die Dokumentation nominiert. Die Filmbewertungsstelle in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat „besonders wertvoll".
Seit einigen Monaten ist der Film nun auch in einigen Kinos zu sehen. In den kommenden Wochen läuft er unter anderem in Kohl, Münster, Bern, Hannover, Luzern und Wien an. Dass der Film nun auch in Nordhorn auf Leinwand zu sehen sein wird, erfüllt Kurt Schmidt mit besonderer Freude. „Das wäre für mich die Krönung", hatte er noch im Dezember in einem Gespräch mit den GN seinen Wunsch über eine Aufführung in seiner Heimatstadt geäußert. Nun sei er „sehr glücklich darüber", dass das „Capitol" den Film in sein Programm aufgenommen hat. „Ich hoffe, dass das hier ein Heimspiel wird", sagte er gestern den GN. Kurt Schmidt lebt nach wie vor in Nordhorn, sein Partner starb wenige Wochen nach Abschluss der Dreharbeiten.
Zur Premiere am 19. Februar werden auch die beiden Regisseure Ulrike Franke und Michael Loeken nach Nordhorn kommen. Gemeinsam mit Kurt Schmidt stellen sie sich nach der Vorstellung den Fragen des Publikums. Am 26. Februar sind die Regisseure zwar nicht in Nordhorn, Kurt Schmidt hat jedoch auch für diesen Abend sein Kommen zugesichert.

 

 Bericht GN vom 04.02.2003

„Dat Prämienschwien":

Premiere am 9. Februar


Sechs Aufführungen im Saal Kösters


Die Theatergruppe des TSV Georgsdorf und der Landjugend Veldhausen führt das plattdeutsche Lustspiel „Dat Prämienschwien" im Saal der Gaststätte Kösters in Georgsdorf auf. Die Proben für das deftige Lustspiel in drei Akten haben im November begonnen.
Das Stück erzählt vom Großbauern Jan und seinem Landwirtskollegen Helmut, die jedes Jahr zur Landwirtschaftsausstellung fahren. Jan hat mit seinem Kollegen Helmut gewettet, dass seine Sau dieses Jahr den ersten Platz belegt. Wilhelm, der Gemeindediener, muss vorher ausspionieren, wer denn wohl die schwerste Sau zur Zuchtausstellung schickt. Es kommt zu einem turbulenten Durcheinander, weil die angeblich stattfindende Ausstellung ausgefallen ist. Jan hat aber auf dieser Ausstellung mit seiner Sau den ersten Platz belegt.
Die Premiere ist am Sonntag 9. Februar, um 14.30 Uhr in der Gaststätte Kösters. Die Einnahmen der Premiere spenden die Laiendarsteller in diesem Jahr an das Projekt „Gemeinsam leben und wohnen" auf dem Hof Blekker in Uelsen. Die Karten sollten nach Möglichkeit im Vorverkauf gekauft werden, da nur eine begrenzte Besucherzahl möglich ist.
Aufführungen sind am 15. Februar, 19.30 Uhr, 21. Februar, 20 Uhr, 23. Februar, 19.30 Uhr, 5. März, 20 Uhr sowie am 8. März, 19.30 Uhr geplant. Karten sind im Vorverkauf erhältlich bei der Volksbank Georgsdorf, Gaststätte Kösters und der Kreissparkasse Veldhausen. Kartenreservierungen sind möglich bei Gerrit Vügten unter Telefon (05946) 371.

 

 Bericht GN vom 06.02.2003

Bestes Saisonergebnis führt nicht zum Sieg

 

TSV Georgsdorf holt nur den Zusatzpunkt in der Männer-Verbandsklasse.

 

RKTC GM'Hütte II - TSV Georgsdorf 4785:4723 (2:1/42:36).

Trotz des höchsten Mannschaftsergebnisses in der laufenden Saison von 4723 Holz reichte es dem TSV Georgsdorf beim Auswärtsspiel in Georgsmarienhütte nur zum Zusatzpunkt. Der TSV kam nicht optimal aus den Startlöchern. Gerhard Egbers (766) und Bernd Jan Joostberends (752) büßten 70 Hölzer ein. Auch im mittleren Durchgang verloren Lambertus Kronemeyer (813) und Wolfgang Kösters (737) nochmals 47 Holz. Um den Zusatzpunkt zu gewinnen mussten im Schlussdurchgang noch zwei gute Ergebnisse gespielt werden. Dies schafften Heinz Kronemeyer (812) und Lars Kronemeyer mit 843 Holz jedoch ohne Probleme. Sie verkürzten den Rückstand um 55 Holz.

 

 Bericht GN vom 11.02.2003

Ehrennadeln für TSVer


Vor kurzem ehrte der TSV Georgsdorf in der Gaststätte Kösters Sportler, ehrenamtliche Mitarbeiter und langjährige Vereinsmitglieder. Der 1. Vorsitzende des Kreissportbundes, Armin Unke, zeichnete Jenni Ahuis und Fritz Mölderink mit der goldenen Ehrennadel des Landessportbundes für 30-jährige Vorstandsarbeit aus. Jenni Ahuis war 30 Jahre Frauenwartin im TSV Georgsdorf und Gründerin der Völkerballgruppe. Fritz Mölderink gilt als Urgestein im Verein, er war seit der Gründungsversammlung Schriftführer und später auch Pressewart im Verein. Jenni Ahuis und Fritz Mölderink übten ihre Ämter mit großem Ehrgeiz aus. Unter anderem wurde Hans Lamann vom 1. Vorsitzenden Hans-Gert Sloot für 900 Spiele geehrt. Besonderes Lob bekamen Fritz Mölderink und Bernd Oldekamp für 45- beziehungsweise 40-jährige ehrenamtliche Arbeit im TSV. Im Laufe des Nachmittags wurden im Vereinslokal Kösters bei Kaffee und Kuchen noch weitere Spieler, ehrenamtliche Mitarbeiter und langjährige Mitglieder mit Pokalen und Ehrennadeln ausgezeichnet. Abschließend bedankte sich Hans-Gert Sloot bei den Anwesenden für ihr großes Engagement und die Treue zum Verein. Weitere Geehrte waren:
Spiele: Hans Lamann (900), Jan-Hindrik Snieders (800), Gert Scholten, Ludwig Berends, Helmut Raterink, Jan-Harm Kathorst (alle 700), Joachim Ahuis, Gert Röttgers, Hermann Wassink, Heinz Hölter, Hindrik Deeters, Armin Ahuis, Geert Klokkers (alle 600), Hans Jürgen Leferink, Michael Schupe, Gustav Koops (alle 500).
Vereinsarbeit: Fritz Mölderink (45 Jahre), Bernd Oldekamp (40), Gerhard Kathorst, Gerrit Vennegerts (beide 35), Jenni Ahuis, Johann Berens, Jan Bös, Gerhard Jeurink, Gert Raterink, Alfred Raterink, Wilfried Pott, Gert Raterink, Jan Hindrik Ahuis (alle 30), Jan-Harm Kathorst, Leonard Kronemeyer, Winfried Winkler (alle 25).
40 Jahre Vereinszugehörigkeit: Stefan Schlagelambers, Hermann Hager, Heinhold Herold, Gerhard Jeurink, Johannes Kösters, Gert Raterink, Dieter Scholz, Henriette Freiwald, Berendina Kemper, Schwanette Mölderink, Gerhard Westenberg, Janna Scholten, Johannes Berens, Winfried Winkler, Gerrit Geerds, Heinz-Gerrit Glüpker, Johann Oldekamp, Friedrich Junge.

 

 Bericht GN vom 11.02.2003

Rotes Kreuz dankt Blutspendern


Der Ortsverein Alte Piccardie- Georgsdorf des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat in der vergangenen Woche zwei Blutspendern für vielfache Teilnahme an Blutspendeaktionen gedankt. DRK- Bereitschaftsleiter Jörn Raterink übergab jeweils einen Geschenkkorb an Gerhard Eilders (links) für 75 Blutspenden und Johann Snieders (rechts) für 50 Spenden.

 

 Bericht GN vom 13.02.2003

Hunderte Menschen erfreuen und Bedürftigen helfen

 

Theaterspielgemeinschaft Georgsdorf spendet seit 19 Jahren

 

Schon seit Jahrzehnten sorgt die Theaterspielgemeinschaft des TSV Georgsdorf und der Landjugend Veldhausen im Saal Kösters für die Erheiterung vieler hundert Besucher. Seit 19 Jahren spenden die Laiendarsteller dabei einen Teil ihrer Eintrittserlöse für wohltätige Zwecke und Einrichtungen. So unterstützten sie unter anderem die Lebenshilfe in Nordhorn, den Kinderspielkreis in Georgsdorf, das Elternhaus krebskranker Kinder in Göttingen, die reformierte Kirchengemeinde Georgsdorf bei Bauvorhaben und, gleich mehrfach, den Hof Blekker (für behinderte Kinder) in Uelsen. Weitere Empfänger waren die Rumänienhilfe und die Fördervereine der Grundschule und des Kindergartens in Georgsdorf.

Auch in diesem Winter sind die Akteure der Spielschar wieder in Aktion und bringen das plattdeutsche Lustspiel „Dat Prämienswien" von Günter Drewes auf die Bretter. Und was dabei auf dem Großbauernhof von Jan Schulten so an Turbulenzen und köstlichen Begebenheiten vor sich geht, das bringt die Besucher schon zum Lachen und entlockt ihnen Beifallstürme.

Am Sonntagnachmittag war zur Premierenaufführung der Saal Kösters bis auf den letzten Platz besetzt. Zusätzlich erwarteteTheatergruppe 2003 die Besucher an diesem Nachmittag ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Unmittelbar nach der Aufführung, als der letzte Beifall verrauscht war, erfolgte auf der Bühne mit der Spielschar im Hintergrund die Übergabe der diesjährigen Spende. Erneut ging sie an den Hof Blekker in Uelsen. Frieda Johannink, für die Öffentlichkeitsarbeit des Projektes zuständig, nahm vom Leiter der Spielschar Gerrit Vügten einen überdimensionalen Scheck über 1100 Euro entgegen. Johannink sagte, sie freue sich, damit das Projekt das auf dem Konzept der Eingliederung behinderter Jugendlicher basiere, unterstützen zu können.

Weitere Aufführungen des plattdeutschen Lustspiels „Dat Prämienswien" sind am Sonnabend, 15. Februar, 19.30 Uhr (mit anschließendem Tanz), Freitag, 21. Februar, 20 Uhr, Sonntag, 23. Februar, 19.30 Uhr, Mittwoch, 5. März, 20 Uhr, und Sonnabend, 19.30 Uhr, erneut mit einem Tanzabend zum Abschluss der diesjährigen Aufführungen.

 

 Bericht GN vom 26.02.2003

Kinderkleiderbörse in Georgsdorf

 

Die reformierte Kirchengemeinde Georgsdorf lädt am Sonnabend, 22. März, zu einer Kinderkleiderbörse ein. Von 14 bis 17 Uhr können gut erhaltene Kinderkleidung, Spielzeug, Kinderwagen oder Ähnliches verkauft beziehungsweise gekauft werden. Der Erlös der Kaffeetafel soll Not leidenden Kindern zugute kommen. Wer Interesse an einem Verkaufsstand hat, kann sich bei Anja Schmidt unter Telefon (0 59 46) 1538 oder bei Claudia Egbers unter (0 59 46) 16 04 anmelden.

 

 Bericht GN vom 22.02.2003

Georgsdorfer VDK- Mitglieder

wählen ihren Vorstand wieder

 

Tagesfahrt zu den Tulpenfeldern - Muttertagsfeier am 14. Mai


Gert Leupen bleibt für eine weitere Amtsperiode Vorsitzender des VdK- Ortsverbands Georgsdorf. Das ist das wichtigste Ergebnis der Wahlen bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Schnieders. Bevor die eigentliche Versammlung begann, hatten die Mitglieder bei einem Kaffeetisch ausgiebig Gelegenheit zum Klönen. Jan Hindrik Koops aus Hoogstede, der das Amt des Kreisvorsitzenden derzeit kommissarisch wahrnimmt, verstand es dabei, die Mitglieder auf Platt zu motivieren.
Koops ermunterte sie, den Verband bei seinem Kampf um soziale Gerechtigkeit zu unterstützen und bei der Erfüllung der Aufgaben und Ziele in einer auf sozialem Gebiet unruhigen Zeit mitzuarbeiten, wo es notwendig erscheine. In einer Zeit, in der fest verankerte Gesetze zu wackeln begännen, komme es vermehrt darauf an, nicht locker zu lassen, die Verbandsinteressen im Sinne der Mitglieder mutig und vehement zu vertreten. Wer den Krieg selbst an vorderster Front miterlebt habe, wisse, was der Begriff Kameradschaft und Kamerad im wahrsten Sinne bedeute, nämlich Zusammenhalten in schwerer und schwerster Zeit. Wer heute von Krieg rede und dabei mit „dem Säbel rassele", habe wohl in den seltensten Fällen die wahre Situation eines Krieges mit all seinem unsäglichen Leid, seiner abgrundtiefen Not und seinen Entbehrungen selbst miterlebt, ansonsten würde er nicht so leichtfertig damit umgehen, einen Krieg zu schüren, sagte Koops. Für diese ernsthaften Worte gab es anhaltenden Beifall.
Mit Urkunden und Nadeln ehrte der Ortsvorstand Johann Olthoff für 25 Jahre Verbandstreue und Gert und Steven Egbers für zehnjährige Treue. Jenni Kruse erhielt eine Auszeichnung für zehnjährige ehrenamtliche Mitarbeit im Vorstand. Kassenwart Gert Egbers berichtete von einer soliden Finanzlage des Ortsverbands. Nachdem die Mitglieder den Gesamtvorstand einstimmig entlastet hatten, standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Zuvor hatte sich der langjährige, fast 80-jährige Vorsitzende Gert Leupen noch einmal dazu überreden lassen, die Vorstandsgeschäfte ein weiteres Jahr fortzuführen. Die Mitglieder schenkten ihm einstimmig ihr Vertrauen. Leupen wird unterstützt von Hindrik Jan Pötter als stellvertretendem Vorsitzenden, Gert Egbers als Kassierer, Steven Egbers als stellvertretendem Kassierer. Jenni Kruse und Hermine Leupen vertreten die Hinterbliebenen. Das Amt des Schriftführers nimmt der Vorsitzende selbst wahr.
Nach den Wahlen gab Vorsitzender Leupen bekannt, dass die Ortsgruppe auf vielfachen Wunsch zur Tulpenblüte Anfang Mai eine Tagesfahrt zu den holländischen Tulpenfeldern plane. Vom 3. bis 8. August stehe eine Mehrtagesfahrt im Kalender. Sie soll in den Spreewald führen mit einem Abstecher nach Dresden. Zu beiden Fahrten nimmt Gert Leupen ab sofort Anmeldungen entgegen. Soweit Platz vorhanden ist, können auch Nichtmitglieder mitfahren. Am 14. Mai findet im Saal Schnieders in Georgsdorf die diesjährige Muttertagsfeier der Niedergrafschafter VdK-Ortsgruppen statt. Hier können sich die Mitglieder bei den jeweiligen Ortsvorständen anmelden.

 

 Bericht GN vom 26.02.2003

Winterfest mit großer Tombola

 

Der TSV Georgsdorf feiert am Sonnabend, 1. März, ab 20 Uhr sein Winterfest im Vereinslokal Kösters. Es werden Sportlerin, Sportler und TSVer des Jahres gewählt. Unter anderem werden alle Mitglieder, die 30 Jahre im TSV Georgsdorf sind, geehrt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt in diesem Jahr „DJ Holgi". Weitere Höhepunkte des Abends sind Auftritte der Theatergruppe „Die nächste Generation" und der Tanzgruppe „Young Generation Dancers". Für Spannung sorgt eine große Tombola: 1. Preis: eine Reise im Werte von 1000 Euro, 2. Preis: eine digitale Kamera, 3. Preis: ein DVD Player, und noch viele andere wertvolle Sachpreise, die schon am Vorabend gezogen werden. Die Liste der Gewinner hängt am Abend im Festsaal aus oder sie werden telefonisch benachrichtigt.

 

 Postwurfsendung März 2003

Freiwillige Feuerwehr Georgsdorf

 

- An alle Haushaltungen -


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger


Wie Ihr alle sicherlich schon gehört oder gesehen habt, wurde von uns in eigener Regie ein neuer Übungs- und Festplatz, für unsere Feuerwehr im Gewerbegebiet hergestellt. Wir möchten uns auf diesem Wege recht herzlich bei allen bedanken, die uns hierbei in irgendeiner Weise unterstützt haben.
 

Auf diesem neuen Platz möchten wir dieses Jahr natürlich auch unser Feuerwehrfest veranstalten. Hierzu haben wir uns einiges einfallen lassen, (nähere Infos folgen)


Feuerwehrfest vom 4. bis zum 7.April 2003

 

Hierzu möchten wir Euch auf diesem Wege recht herzlich einladen. Besonders einladen möchten wir Euch aber für den

 

Montagabend am 7.April ab 20.00 Uhr

 

Wir möchten an diesem Abend mit Eurer Unterstützung versuchen, den ehemaligen „Georgsdorfer Dorfabend für Jung und Alt" wieder ins Leben zu rufen. Für diesen Abend haben wir eine Kapelle verpflichtet, die für alle Altersgruppen die Musikwünsche nachkommt.
 

Um 20.00 Uhr fangen wir mit Freibier an. Die Getränkepreise wurden den damaligen Verhältnissen angepasst (Glas Bier 60 Cent usw.). Der Eintritt ist natürlich frei. Außerdem möchten wir an diesem Abend die Georgsdorfer Königin und den König im

 

- Bierkrugstemmen -

 

ermitteln. Diesen Wettkampf möchten wir Straßenweise durchführen. D. h. von jeder Straße soll eine weibliche und eine männliche Person am Wettkampf teilnehmen (Kommen sollte natürlich die ganze Straße). Sucht Euch schon mal die stärkste Frau und den stärksten Mann aus Eurer Straße aus und meldet Euch bitte umgehend bei Arnold Keen (Tel. 05946- 343) oder einen anderen Feuerwehrmann an, damit wir für Euch entsprechend Tische im Zelt reservieren können. Natürlich dürfen auch Auswärtige kommen.


Wir hoffen auf eine rege Teilnahme nach dem Motto der Feuerwehr


„Wenn Ihr uns ruft, kommen wir sofort"

 

Viel Spaß beim Üben und anmelden nicht vergessen !!!!!!!!!!!


Eure Feuerwehr


PS: Für Sonntagnachmittag steht ein Hubschrauber für Rundflüge zur Verfügung. Karten hierfür können ab sofort bei jedem Feuerwehrmann geordert werden. Preise im Vorverkauf: Erwachsene 25 Euro, Kinder bis 12 Jahren 15 Euro.

 

 Postwurfsendung März 2003

Komm Blut spenden

 

Freitag, 7. März 2003

von 16:00 - 20:00 Uhr

 

Grund- und Hauptschule, Neuer Diek 6, Georgsdorf

 

< Die sieben häufigsten Ausreden, sein Blut nicht für Andere zu geben >

 

Informationen und weitere Termine bei Ihrem Roten Kreuz unter 0800- 1194911 und www.DRK.de

 

 Bericht GN vom 03.03.2003

Georgsdorf bleibt

Überraschungsteam der Kreisliga

 

TSV bleibt nach 3:0-Erfolg gegen FC Schüttorf 09 II weiter in der Spitzengruppe - Zwei Platzverweise.

 

Für jeden Kenner der Fußball-Kreisliga kommt der Höhenflug eines Teams überraschend - der des TSV Georgsdorf. „Es war eine anfängliche Verunsicherung nach der 0:2-Niederlage gegen Emlichheim spürbar. Trotzdem haben wir uns immer mehr gesteigert", sagte TSV-Trainer Hartmut Beckmann nach dem 3:0 (1:0)-Heimerfolg gegen die Reserve des FC Schüttorf 09. Mit der nötigen Aggressivität und mit einer gesunden Härte kaufte der TSV seinem Gegner den Schneid ab. Das Punktekonto stieg auf 34 Zähler an; die Niedergrafschafter bleiben somit unter den besten fünf Mannschaften der Liga.

Ohne die verhinderten Hartmut und Helge Boll (Verletzung, A-Jugend-Einsatz) sowie Christian Schupe (Urlaub) ging der Gastgeber am Sonnabend in die Partie, die in den ersten 45 Minuten ohne große Höhepunkte verlief. Der FC 09 hatte zwar eine leichte optische Überlegenheit, war im Abschluss aber nicht zwingend genug. Die einzig nennenswerte Möglichkeit vergab Henning Buhr, der aus spitzem Winkel in TSV-Torhüter Johnny Weuda seinen Meister fand (27.). Insgesamt wurde die Begegnung durch viele kleine Fouls unterbrochen, sodass ein geordneter Spielaufbau hüben wie drüben nicht stattfand. Trotzdem erregte eine Szene die Gemüter besonders: Das 1:0 der Georgsdorfer (40.). Denn: Als Henning Scholten per Kopf für die Führung der Gastgeber sorgte, wurde 09-Torwart Marco Horstmann nach Ansicht der Schüttorfer von einem Georgsdorfer Spieler angegangen. Schiedsrichter Christoph Klus entschied jedoch auf Tor. „Das war der Knackpunkt. Bis dahin hatten wir das Geschehen weitestgehend im Griff", ärgerte sich 09-Coach Heino Bergjan.
Besonders nervte den Schüttorfer Übungsleiter in der zweiten Halbzeit aber eines: „Wir haben uns nicht mehr auf das Wesentliche konzentriert, haben unsere eigenen Fehler immer woanders gesucht und uns selbst geschadet", befand Bergjan, der mit ansehen musste, wie der TSV Georgsdorf nach dem Seitenwechsel mächtig aufdrehte. Besonders das Sturmduo Henning und Sascha Scholten stellte die Schüttorfer ein ums andere Mal vor große Schwierigkeiten. In der 57. Minute war es so weit: Nach einer Ecke köpfte Sascha Scholten das 2:0 für den TSV.
In der Folgezeit haderten die Schüttorfer immer wieder mit den Schiedsrichterentscheidungen. Die Konsequenz: Die Gebrüder Nikisch mussten mit roter und gelbroter Karte das Spielfeld verlassen (70., 76.). „Wir waren am heutigen Tage einfach nicht gut genug, um auf die harte aber faire Spielweise des TSV eine Antwort zu haben", sagte Heino Bergjan. Kurz vor dem Ende sorgte Henning Scholten mit seinem zweiten Treffer für den 3:0-Endstand. „Der Sieg gibt uns vor dem Duell mit Olympia Uelsen nächste Woche die nötige Ruhe", blickt Hartmut Beckmann voraus.


TSV Georgsdorf: Weuda - Brengen - Röttgers, Heck - Koops (48. Kronemeyer), Diekjacobs, M. Schupe, Koel (85. Schulz), Smit (85. Schnieders) - S. Scholten, H. Scholten.
FC 09 ІІ: Horstmann - Heine - Vorbrock, Hanfeld (62. Schröer) - Türk, A. Nikisch, Ch. Buhr, Hempen, H. Buhr, Möhlmann (46. T. Nikisch) - Rentrop (46. Wessels).
Tore: 1:0 H. Scholten (40.), 2:0 S. Scholten (57.), 3:0 H. Scholten (80.).
Schiedsrichter: Christoph Klus (SpVgg. Brandlecht- Hestrup).
Rote Karte: T. Nikisch (FC 09II, Unsportlichkeit, 70.).
Gelbrote Karte: A. Nikisch (FC 09 n, wiederholtes Foulspiel, 76.).

 

 Bericht GN vom 05.03.2003

Bekanntmachung der

Gemeinde Georgsdorf

 

Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2003


Auf Grund des § 84 der Niedersächsischen Gemeindeordnung hat der Rat der Gemeinde Georgsdorf in der Sitzung am 18. Dezember 2003 folgende Haushaltssatzung beschlossen:

§1

Der Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2003 wird im

Verwaltungshaushalt

 

in der Einnahme auf

668 400,00 €

in der Ausgabe auf

754 900,00 €

Fehlbedarf

86 500,00 € und im

Vermögenshaushalt

 

in der Einnahme auf

96 800,00 €

in der Ausgabe auf

96 800,00 € festgesetzt.

§2

Kredite für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen werden nicht veranschlagt.

§3

Verpflichtungsermächtigungen werden nicht veranschlagt.

§4

Der Höchstbetrag, bis zu dem Kassenkredite im Haushaltsjahr 2003 zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben in Anspruch genommen werden dürfen, wird auf 111400,00 € festgesetzt.

§5

Die Steuersätze (Hebesätze) für die Realsteuern werden für das Haushaltsjahr 2003 wie folgt festgesetzt:

1. Grundsteuer

 

1.1 für land- und forstwirtschaftliche Betriebe

 

     - Grundsteuer A -

318 v. H.

1.2 für Grundstücke

 

     - Grundsteuer B -

308 v. H.

2. Gewerbesteuer

311 v. H.

 

Georgsdorf, den 18. Dezember 2003

Knorr (Bürgermeisterin)


Die vorstehende Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2003 wird hiermit öffentlich bekannt gemacht. Der Haushaltsplan mit Anlagen liegt nach § 86 Abs. 2 Satz 3 NGO vom 6. 3. 2003 bis einschl. 14. 3. 2003 während der Öffnungszeiten zur Einsichtnahme im Gemeindebüro, Schulstr. 26 in Georgsdorf, und im Bürgerbüro der Samtgemeinde Neuenhaus, Veldhausener Straße 26 in 49828 Neuenhaus, öffentlich aus.

 

Georgsdorf, den 3. März 2003

Knorr (Bürgermeisterin)

 

 Bericht Grafschafter Wochenblatt vom 05.03.2003

Spatenstich im Baugebiet

"Im Fürstlichen" in Georgsdorf erfolgt

 

Schon seit den 60er Jahren ist die Gemeinde Georgsdorf bemüht, Wohnbaumöglichkeiten anbieten zu können. Durch die Aufstellung von 8 Bebauungsplänen (Von 1963 bus 1986) sind ca. 350 Wohnbaumöglichkeiten (Ein und Zweifamilienhäuser) entstanden. Davon sind heute gut 90 Prozent bebaut.

Im Jahre 1999 sowie im Jahr 2003 wurden in Zusammenarbeit mit der GGB (Grundstücks und Entwicklungsgesellschaft Landkreis Grafschaft Bentheim) 2 weitere Baugebiete ausgewiesen: Das Baugebiet „Am Sportplatz" und das Baugebiet „Im Fürstlichen". In diesen beiden Baugebieten können langfristig circa 100 Wohnhäuser entstehen.
In dem Baugebiet „Im Fürstlichen", für das Anfang diesen Jahres der Spatenstich erfolgte, orientiert sich die Struktur des Erschließungssystems an ihre durch typische gradlinige Gestaltungsmerkmale (Straßen, Kanäle, Baumreihen) geprägt landwirtschaftliche Umgebung und fügt sich somit sehr gut in das Orts- und Landschaftsbild ein. Die Erschließung des Wohngebietes soll entsprechende der Nachfrage in circa 8 bis 10 Bauabschnitte erfolgen.

Unser Foto zeigt die Georgsdorfer Bürgermeisterin Johanna Knorr mit der Familie Feldsmann, die als erste in dem neuen Wohngebiet ein Haus errichten will.

 

 Bericht Grafschafter Wochenblatt vom 05.03.2003

Grafschafter Bilder- Chronik

 

Georgsdorf Anno 1902Georgsdorf Anno 1902


Bisher eher selten in der Grafschafter Bilderchronik vertreten ist die Gemeinde Georgsdorf, ein Grund mehr, sie in diesem Rahmen zu zeigen. Aus der Sammlung des Füchtenfelders Heinz Sloot stammt dieses Foto des alten Hafens. Im Vordergrund ist die Barkasse „Peter" der Staatlichen Moorkommission zu sehen.

 

Foto: Quelle: Begegnungen mit der Vergangenheit - Die Niedergrafschaft 1850 - 2000

 

Georgsdorf Anno 2003Georgsdorf Anno 2003


Der gleiche Blick, über 100 Jahre später. Im Bildhintergrund befindet sich immer noch die Evangelische Kirche mit dem Gemeindehaus. Nach dem Wegfall des Torfes als Wirtschaftsfaktor und durch modernere Verkehrswege verlor der alte Hafen an Bedeutung und verschwand aus dem Ortsbild. Neu hinzugekommen ist die Brücke. Über sie führt der Autoverkehr von der Grafschaft in das Emsland.

 

 Bericht GN vom 14.03.2003

VdK Georgsdorf fährt an die Spree

 

Die Muttertagsfeier des Sozialverbands VdK findet am Freitag, 9. Mai, und nicht - wie irrtümlich berichtet- am 14. Mai, in Georgsdorf statt. Die Mehrtagesfahrt der Ortsgruppe führt vom 3. bis 8. Juli in den Spreewald. Mit einer Ehrennadel ist bei der Jahreshauptversammlung Gert Glüpker und nicht Kassierer Gert Egbers ausgezeichnet worden. Darauf weist Ortsvorsitzender Gert Leupen hin.

 

 Bericht GN vom 22.03.2003

Im Straßengraben gelandet


Wie die Polizei erst jetzt mitteilt, kam es am Sonnabend, 8. März, gegen 23:45 Uhr in Georgsdorf auf der Straße Neuer Diek zu einem leichten Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Mercedes Benz, A-Klasse, kam beim Abbiegen von der Füchtenfelder Straße in den Neuen Diek nach links von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand der Polizei wurde ein Unfallbeteiligter von einem älteren Ehepaar aufgenommen und nach Hause gebracht. Die Polizei Emlichheim bittet dieses Ehepaar, sich unter der Telefonnummer (05943) 92000 als Zeuge des Geschehens zu melden.

 

 Bericht GN vom 22.03.2003

Grundstücksmauer beschädigt


Vor der Gaststätte Schnieders in Georgsdorf wurde in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag eine Grundstücksmauer beschädigt. Ein größerer Lastwagen oder Lastzug hatte vermutlich die Parkfläche vor der Gaststätte zum Wenden befahren und war dabei gegen die Mauer geraten. Das teilt die Polizei mit. Ein Teil der in Eigentum der Gemeinde Georgsdorf stehende Mauer stürzte dadurch um. Der Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (05943) 92000 bei der Polizeistation in Emlichheim zu melden.

 

 Bericht GN vom 22.03.2003

Bekanntmachung der

Samtgemeinde Neuenhaus


Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2003 der Samtgemeinde Neuenhaus


Auf Grund des § 84 der Niedersächsischen Gemeindeordnung hat der Rat der Samtgemeinde Neuenhaus am 9. Dezember 2002 folgende Haushaltssatzung beschlossen:

§ 1 Der Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2003 wird im

Verwaltungshaushalt

 

 

in der Einnahme auf

6.063.300,- €

 

in der Ausgabe auf

6.063.300,- €

 

Vermögenshaushalt

 

 

in der Einnahme auf

877.400,- €

 

in der Ausgabe auf

877.400,- €

festgesetzt.

Der Wirtschaftsplan für den Eigenbetrieb „Abwasser" für das Haushaltsjahr 2003 wird im

Erfolgsplan mit

 

 

Erträgen in Höhe von

130.500,- €

 

Aufwendungen in Höhe von

130.500,- €

 

Vermögensplan mit

 

 

Einnahmen in Höhe von

281.500,- €

 

Ausgaben in Höhe von

281.500,- €

festgesetzt.

§ 2 Der Gesamtbetrag der vorgesehenen Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen (Kreditermächtigungen) wird auf 328.500,- € festgesetzt. Der Gesamtbetrag der Kredite für Investitionen im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes „Abwasser" wird auf 65.000,- € festgesetzt.
§ 3 Verpflichtungsermächtigungen werden nicht veranschlagt.
Im Vermögensplan des Eigenbetriebes „Abwasser" werden Verpflichtungsermächtigungen nicht veranschlagt.
§ 4 Der Höchstbetrag der Kassenkredite, die im Haushaltsjahr 2003 zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben in Anspruch genommen werden dürfen, wird auf 1.010500,- € festgesetzt.
Der Höchstbetrag der Kassenkredite, die im Haushaltsjahr 2003 zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben für den Eigenbetrieb „Abwasser" in Anspruch genommen werden dürfen, wird auf 21.000,- € festgesetzt.
§ 5 Die Samtgemeindeumlage beträgt 2.484.900,- €. Sie wird für die Mitgliedsgemeinden wie folgt festgesetzt:

Stadt Neuenhaus

1.962.163,- €

Gemeinde Esche

44.155,- €

Gemeinde Georgsdorf

182.836,- €

Gemeinde Lage

87.851,- €

Gemeinde Osterwald

207.895,- €

 

Neuenhaus, den 9. Dezember 2002

A r e n d s (Samtgemeindebürgermeister)

 

 Bericht GN vom 28.03.2003

TSV Georgsdorf ehrt seine „Sportler des Jahres"

 

WINTERFEST Verein verleiht Ehrennadeln in Bronze für langjährige Mitgliedschaft


„Alles nur Theater!" lautete kürzlich das Motto des Winterfestes beim TSV Georgsdorf. Der Grund dafür war eine kurze Aufführung der Theatergruppe „Die nächste Generation" unter der Leitung von Zwenna und Gerrit Vügten. Für weitere Unterhaltung sorgten die „Young Generation Dancers" unter der Leitung von Sigrun Thys. Für die musikalische Stimmung war „DJHolgi" verantwortlich.

Einer der Höhepunkte war die Auszeichnung von Sportlern. „Sportlerin des Jahres": 1. Platz Gitta Koops, 2. Platz Inga Kortmann, 3.Platz Sigrun Thys und Henni Kronemeyer.  „Sportler des Jahres": 1. Platz Horst Brengen, 2. Platz Johnny Weuda, 3. Platz: Thomas Koops. „TSVer des Jahres": 1. Platz Alfons Knüver, 2. Platz Albert Evers, 3. Platz Hartmut Beckmann und Gustav Koops. Zusätzlich erhielten eine Reihe von Mitgliedern für 30-jährige Vereinszugehörigkeit eine Ehrennadel in Bronze. Für Unterhaltung sorgte eine Tombola mit wertvollen Sachpreisen. Der 1. Preis, eine Reise im Wert von 1000 Euro ging an Hermann Joostberends. Den zweiten Preis, eine Digitalkamera, gewann Arno Schupe, den dritten Preis, einen DVD- Player, Gertrud de Vries.

 

 Bericht GW am Sonntag vom 30.03.2003

Georgsdorfer feiern zum ersten

Mal auf dem neuen Festplatz

 

Georgsdorf steht am kommenden Wochenende ganz im Zeichen des traditionellen Feuerwehrfestes. Das Fest findet in diesem Jahr erstmals auf dem Übungsplatz der Feuerwehr im Gewerbegebiet neben der Firma Feinkost Wolters statt.

Mit der großen „SoWieEsFrüherWar- Fete" beginnt am kommenden Freitag, 4. April, um 21 Uhr die Fete. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro, ein Bier kostet 60 Cent, ein Longdrink einen Euro. Für Stimmung sorgt DJ Henk. Am kommenden Samstag, 5. April, spielt ab 21 Uhr die Gruppe „Billboard". Zum Frühschoppen mit Musik treffen sich die Georgsdorfer am kommenden Sonntag, 6. April, ab 11 Uhr im Festzelt. Bei einer großen Verlosung kann man tolle Preise gewinnen. Die Ziehung der Preise findet um 17 Uhr statt. Ab 12 Uhr besteht die Gelegenheit, sich bei einer deftigen Erbsensuppe im Festzelt zu stärken. Wer sich Georgsdorf einmal aus der Vogelperspektive anschauen will, hat dazu bei den Hubschrauberrundflügen, die ab 12.30 Uhr angeboten werden, Gelegenheit. Ab 14 Uhr werden im Festzelt Kaffee und Kuchen gereicht. Auf die Kinder wartet eine ganz besondere Attraktion. Sie können Rundfahrten auf echten Goldwing- Motorrädern unternehmen. Um 15 Uhr tritt die Tanzgruppe des TSV Georgsdorf im Festzelt auf. Um 18 Uhr beginnt der Tanzabend mit der „Rollenden Disco". Den Abschluss des Georgsdorfer Feuerwehrfestes bildet ein Tanzabend am Montag, 7. April, mit der Gruppe „Relax". Der Eintritt ist frei. Dort werden auch die Georgsdorfer Königin und der Georgsdorfer König im Bierkrugstemmen ermittelt.

 

 Bericht GN vom 01.04.2003

Feuerwehr lädt zum Fest in Georgsdorf

 

Georgsdorf steht am kommenden Wochenende ganz im Zeichen des traditionellen Feuerwehrfestes. Das Fest findet in diesem Jahr erstmals auf dem Übungsplatz der Feuerwehr im Gewerbegebiet neben der Firma Feinkost Wolters statt.
Mit der großen „So-wie-es-früher-war-Fete" beginnt es am kommenden Freitag, 4. April, um 21 Uhr. Für Stimmung sorgt DJ Henk. Am kommenden Sonnabend, 5. April, spielt ab 21 Uhr die Gruppe „Billboard". Zum Frühschoppen mit Musik treffen sich die Georgsdorfer am Sonntag, 6. April, ab 11 Uhr im Festzelt. Bei einer großen Verlosung kann man attraktive Preise gewinnen. Die Ziehung der Preise findet um 17 Uhr statt. Ab 12 Uhr besteht die Gelegenheit, sich bei einer deftigen Erbsensuppe im Festzelt zu stärken.
Wer sich Georgsdorf einmal aus der Vogelperspektive anschauen will, hat dazu bei den Hubschrauberrundflügen, die ab 12.30 Uhr angeboten werden, Gelegenheit. Ab 14 Uhr werden im Festzelt Kaffee und Kuchen gereicht. Kinder können Rundfahrten auf echten Goldwing- Motorrädern unternehmen.
Um 15 Uhr tritt die Tanzgruppe des TSV Georgsdorf im Festzelt auf. Um 18 Uhr beginnt der Tanzabend mit der „Rollenden Disco". Den Abschluss des Georgsdorfer Feuerwehrfestes bildet ein Tanzabend am Montag, 7. April, mit der Gruppe „Relax". Der Eintritt ist frei. Dort werden auch die Georgsdorfer Königin und der Georgsdorfer König im Bierkrugstemmen ermittelt.

 

Feuerwehrfest Georgsdorf

 

04.04.2003 bis 07.04.2003 im beheizten Festzelt

 

Freitag, 04.04.

Beginn 21.00 Uhr

DieSoWieEsFrüherWarFete

 

Preise wie früher! Eintritt 2,50€ - Glasbier: 0,60 € / Longdrinks 1,00 €

 

Für Stimmung sorgt DJ Henk

Samstag, 05.04.

Beginn 21.00 Uhr

Tanz mit Billboard

 

Eintritt 4,00 €

Sonntag, 06.04.

Ab 11.00 Uhr - Frühschoppen mit Musik, Losverkauf mit Superpreisen!
Ab 12.00 Uhr - Erbsensuppe von der Feuerwehr
Ab 12.30 Uhr - Hubschrauber-Rundflüge (Karten im Vvk. bei A. Keen Tel 05946-343)
Ab 14.00 Uhr - Kaffee und Kuchen von den Feuerwehrfrauen
Ab 15.00 Uhr - Auftritt der TSV-Tanztruppe
Ab 17.00 Uhr - Ziehung der Preise
Ab 18.00 Uhr - Tanz für alle mit Rollender Disco

Montag, 07.04.

Großer Tanzabend


Eröffnung des "Georgsdorfer Abend für Jung und Alt" mit Fassanstich und Freibier.
Ermittlung der "Georgsdorfer Königin" und des "Georgsdorfer Königs"


Es spielt die Tanzband Relax


Eintritt: frei - Glasbier: 0,60 €/ Longdrinks 1,00 €

 

 Bericht GW vom 02.04.2003

Grafschafter Bilder- Chronik

 

Georgsdorf Anno ????


Ein zweites Mal führt uns die Grafschafter Bilderchronik in die Niedergrafschafter Gemeinde Georgsdorf. Zu sehen ist das Brückenwärterhaus im Alten Hafen mit der Gaststätte Schnieders im rechten Bildhintergrund. Aufgenommen wurde das Motiv um das Jahr 1937.

 

Foto: Quelle: Begegnungen mit der Niedergrafschaft - Die Niedergrafschaft 1850 bis 2000

 

Georgsdorf Anno 2003


Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor die Binnenschifffahrt zunehmend an Bedeutung. Heute gibt es keinen Hafen mehr in Georgsdorf, und auch das Brückenwärterhaus Glüpker existiert nicht mehr. Erhalten geblieben ist die Gaststätte Schnieders, die aus dem Ortsbild nicht mehr wegzudenken ist. Hier kann man in gemütlicher Runde sein Bierchen oder anderes trinken, und auch die Georgsdorfer Spezialität „Buchweizenpfannekuchen" wird dort gereicht.

 

 Bericht GN vom 04.04.2003

Zeltfest-Saison wird heute eröffnet

 

Blauröcke feiern bis zum Montag ihr Fest des Jahres - Zwei Jugendtanzabende

 

An diesem Wochenende beginnt in der Grafschaft die Zeltfest-Saison. Traditionell macht die Feuerwehr Georgsdorf mit ihrem Fest den Auftakt.

 

Die "Blauröcke" veranstalten am heutigen Freitag bis zum kommenden Montag, 7. April, ihr Feuerwehrfest. Darin eingebunden sind unter anderem drei Tanzveranstaltungen. Den ersten Paukenschlag gibt es am heutigen Freitagabend: Musikalisch sorgt dafür die „DJ Henk". Ab 11 Uhr feiert man in Georgsdorf dann DieSoWieEsFrüherWarFete. Für sämtliche Getränke bezahlen die Gäste einen Preis, wie man ihn von früher kannte.

Am Sonnabend gastiert Billboard in Georgsdorf. Die Grafschafter Band steht für Top-40-Livemusik der Spitzenklasse. Seit mehr als zehn Jahren machen die Musiker von Billboard Zeltfeste, Säle und Diskotheken im Emsland, der Grafschaft Bentheim, Nordrhein- Westfalen und den Niederlanden unsicher. Ausgelassene Partystimmung und eine erstklassige, wildfreche Rock-'n'-Roll-Show mit einem immer aktuellen Repertoire verspricht die Band für das Feuerwehrfest in Georgsdorf. Bester Frontsound, große Lichtanlage und ein schönes Bühnendesign unterstreichen die Qualitäten der Band.

Am Sonntag beginnt der Tag dann gemächlich. Georgsdorfer, Freunde und Feuerwehrkameraden aus dem ganzen Kreis treffen einander um 11.00 Uhr zum gemütliche Frühschoppen. Dann beginnt auch der Losverkauf. Ab 12.00 Uhr bieten die Blauröcke eine frische Erbsensuppe an.

Ab 12.30 Uhr startet dann ein Hubschrauber und zeigt seinen Passagieren die Niedergrafschaft von oben. Wer sich im Vorfeld eine Karte kaufen möchte, kann sich unter Telefon (05946)343 anmelden.

Ab 14.00 Uhr trifft man sich zu Kaffee und Kuchen. Für den leckeren Kuchen sind die Frauen der Feuerwehrmänner verantwortlich.

Am Nachmittag wird auch noch die Tanzgruppe des TSV auftreten. Gegen 17.00 Uhr werden dann die Lose gezogen und die Preise an die glücklichen Gewinner überreicht. Danach heißt es erneut „Tanz für alle" mit der „Rollenden Disco".

Am Montagabend wird dann noch einmal nachgelegt. Dann laden die "Blauröcke" zum großen Tanzabend für Jung und Alt. Mit Fassanstich und Freibier wird der letzte Abend des Feuerwehrfestes eingeläutet. Die Tanzband Relax spielt dazu auf. Im Laufe des Abends werden zudem die "Georgsdorfer Königin" und der "Georgsdorfer König" ermittelt. Auf dieses Ergebnis ist man dort besonders gespannt.

 

 Bericht GN vom 07.04.2003

Autofahrer aus dem Emsland bei

Unfall in seinem Auto verbrannt?

 

EINGEKLEMMT Identität des Opfers nicht endgültig geklärt

 

Noch nicht endgültig geklärt ist die Identität eines Autofahrers, der bei einem Verkehrsunfall am späten Freitagabend auf der Verlängerung des Hohenkörbener Wegs (Kreisstraße 17) in der Gemarkung Georgsdorf ums Leben gekommen ist. Nach Polizeiangaben handelt es sich jedoch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um den 39-jährigen Halter des Fahrzeugs aus Twist.

Der Unfall ereignete sich gegen 23.15 Uhr. Der Fahrer des VW Passat Variant mit emsländischen Kennzeichen befuhr laut Polizeibericht gegen 23 Uhr zunächst die Kreisstraße 17 aus Richtung Georgsdorf in Richtung Nordhorn. Er müsse dann jedoch gewendet haben, um wieder zurück in Richtung Georgsdorf zu fahren. Danach wechselte er nach Polizeirecherchen erneut die Fahrtrichtung und fuhr wieder auf Nordhorn zu. In Höhe der Lee-Brücke kam er aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr frontal gegen einen Baum.

Die an den Unfallort gerufenen Polizeibeamten aus Emlichheim stellten fest, dass der Passat sofort Feuer gefangen habe. Der Fahrer sei in seinem brennenden Fahrzeug eingeklemmt gewesen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

 

 Bericht GN vom 08.04.2003

Jörg Buse ist neuer Kreisjugendfeuerwehrwart

 

BILANZ Elf Grafschafter Jugendwehren trafen sich zum Jugendfeuerwehrtag in Georgsdorf

 

Zum Kreisjugendfeuerwehrtag trafen sich in Georgsdorf alle Mitglieder der elf Grafschafter Jugendfeuerwehren, um die Ereignisse des letzten Jahres Revue passieren zu lassen und um Kreisjugendfeuerwehrwart Berthold Leusmann (Bad Bentheim) und seinen Vertreter Christian Bergmann (Neuenhaus) zu verabschieden.

 

In den elf Grafschafter Jugendfeuerwehren werden 206 Mädchen und Jungen mit Spiel und Sport an den Feuerwehrdienst herangeführt. Darauf wurde am vergangenen Sonnabend während des Kreisjugendfeuerwehrtages im Zelt auf dem Georgsdorfer Festplatz eingegangen. Unter den Gästen war auch die SPD- Bundestagsabgeordnete Monika Heubaum, die getreu dem Motto „eine Tante, die etwas mitbringt, ist besser als ein Onkel, der Klavier spielen kann" einen Obolus für die Kasse an Jörg Buse überreichte. Buse leitete die Versammlung. Johann Scholten übermittelte die Grüße der Gemeinde Georgsdorf und lobte die Jugendwehren als sinnvolles Freizeitangebot.

Aus dem Jahresbericht von Jörg Buse gingen die vielseitigen Aktivitäten der Grafschafter Jugendabteilungen hervor. Im vergangenen Jahr wurde die Jugendwehr Isterberg neu gegründet. 2195 Stunden wurden in die Jugendarbeit investiert, wofür Buse allen Betreuern und den Mädchen und Jungen dankte.
Die Versammlung bescheinigte Kassenführer Daniel Loehrke (Hoogstede) und Schriftführerin Anja Even (Veldhausen) eine gute Arbeit. Kreisbrandmeister Hermann Fielers leitete die Wahl zum neuen Kreisjugendfeuerwehrwart, bei der die 30 Delegierten mehrheitlich für Jörg Buse stimmten. Berthold Leusmann übergab ihm sein verantwortungsvolles Amt und in die Fußtapfen von seinem Vertreter Christian Bergmann trat Albert Paul (Emlichheim). Beide scheidenden Funktionsträger wollen aber auch künftig mit Rat und Tat die Jugendarbeit begleiten. Neuer Fachbereichsleiter für Wettbewerbe wurde Reinhard Eilers (Schüttorf) und stellvertretender Schriftführer Guido Even (Veldhausen).
Der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes, Karl-Heinz Schwarz (Lingen), der stellvertretende Landesjugendfeuerwehrwart Heinz Lögering (Emsbüren) und Kreisbrandmeister Fielers (Lohne) stellten die besonderen Leistungen von Berthold Leusmann und Christian Bergmann heraus, überreichten Urkunden und Präsente und wünschten ihren Nachfolgern eine ebenso glückliche Hand. Kriminalkommissar Werner Büttner von der Grafschafter Polizeiinspektion referierte zum Thema „Jugendkriminalität" und stellte das veränderte Jugendstrafrecht vor. Büttner betonte: „Wir liegen mit den Straftaten im Landestrend, mit der Aufklärungsrate aber etwas höher". Der Kriminalkommissar plädierte dafür, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum Alter von 21 Jahren nach Ersttaten noch eine Chance zu geben. „Wir nehmen diese Ersttäter genau unter die Lupe und beleuchten Familie und Umfeld und gehen mehr auf Erziehung als auf Strafe ein, denn in der Haft ist noch keiner besser geworden", sagte der Kommissar, der Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Vereinen, Verbänden und anderen Jugendgruppen sehr gut aufgehoben sah.

 

 Bericht GN vom 11.04.2003

Müller laden zur Windmühle

 

Der Mühlenverein Georgsdorf hat die Winterpause beendet. Nachdem die Hobbymüller am vergangenen Wochenende beim Saisonauftakt zum ersten Mal in diesem Jahr Besucher begrüßt hatten, ist die Windmühle bis zum Herbst jeden Sonnabend von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Bei Bedarf und bei genügend Wind wird Buchweizen gemahlen und verkauft.

 

 Bericht GN vom 12.04.2003

„Alle Schulen erhalten mehr Durchlässigkeit"

 

REFORM 2500 neue Lehrer sollen die Unterrichtsversorgung deutlich steigern

 

Niedersachsen erhält zum 1. August 2004 ein neues Schulsystem. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Heinz Klare, erläuterte am Mittwoch Niedergrafschafter Lehrern und Politikern die wichtigsten Änderungen.

 

Die niedersächsische Bildungspolitik sei das erste große Thema gewesen, das die neue Landesregierung angepackt habe, sagte Reinhold Hilbers (CDU), Mitglied des Landtags, am Mittwoch in Veldhausen. „Dieses Thema duldet keinen Aufschub. Viele Eltern fragen mich immer wieder, wie es denn nun weitergeht," berichtete der Politiker. Antworten wollten auch rund 40 Lehrer und Politiker erfahren, die in die Gaststätte Westhues gekommen waren.
Hilbers hatte mit Karl-Heinz Klare den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion in die Niedergrafschaft eingeladen. Der ehemalige Hauptschullehrer habe federführend an der Erarbeitung des neuen Schulgesetzes mitgewirkt, so Hilbers. Klare stellte in einem Referat das Schulsystem vor, so wie es ab dem 1. August 2004 aussehen soll.

„An den Grundzügen werden wir nichts mehr ändern, allerdings sind noch Einarbeitungen möglich", erklärte Klare. Hintergrund ist der Plan, Grundschüler bereits ab der fünften Klasse in Haupt-, Realschule oder Gymnasium zu schicken. Die Orientierungsstufe soll dann entfallen.

„Unser Konzept sieht vor, individuell auf die Begabung der Schüler einzugehen. Jede Schulform braucht dafür ein klares Profil. Gleichzeitig legen wir das Recht auf Durchlässigkeit gesetzlich fest", so der Politiker weiter. Im Klartext: Eltern können entscheiden, welche Schule ihr Kind besuchen soll, die Lehrer geben aber bereits in der Grundschule eine Empfehlung. Zeichnet sich dann ab, dass ein Kind falsch zugewiesen wurde, ist eine Versetzung problemlos möglich.

Auch für die Berufsschulen kündigte der Bildungsexperte eine „gewisse Durchlässigkeit" an. Wichtigste Schulform bleibe jedoch die Grundschule. „Die wird wieder ein Ort des intensiven Lernens", stellte Klare fest. Die Zahl der Wochenstunden soll langfristig von derzeit 92 auf rund 100 pro Monat erhöht werden. Große Bedeutung maß er auch Kindergärten bei: „Über spielerisches Lernen soll die Sprache gefördert werden. Die Zusammenarbeit mit den Grundschulen schreiben wir ins Gesetz", sagte Klare.
Für die weiterführenden Schulen stellte der Christdemokrat fest, dass sie bisher oft am Ziel vorbeigearbeitet hätten. „Die Haupt- und Realschule sind den Begabungen der Schüler vielfach nicht gerecht geworden. Gerade die Hauptschule muss ihr Profil in Zukunftverstärkt auf den Arbeitsmarkt ausrichten", befand Klare. Für Gymnasiasten stellte er das Abitur nach zwölf Jahren in Aussicht, „allerdings erst, wenn sie diese Schulform ab der fünften Klasse besucht haben."
Es sei wichtig, dass Lehrer die Schüler nicht überforderten, sonst ginge das Selbstwertgefühl schnell verloren. In diesem Zusammenhang berichtete Klare von den geplanten Fördereinheiten für schwächere Schüler: „Falsche Entscheidungen sollen frühzeitig in Klasse Fünf korrigiert werden." Eine Stärkung erfahre nach dem neuen Schulsystem auch die Position der Schulleiter, die regelmäßig den Unterricht besuchen sollen.
Damit dieser überhaupt gehalten werden kann, will die Landesregierung ab dem 1. August 2500 neue Lehrerstellen schaffen. Deren Einstellung verteile sich jedoch auf mehrere Termine, da es nicht möglich sei, die Lehrkräfte in so kurzer Zeit zu verpflichten. Mit einer groß angelegen Anzeigenkampagne soll in den kommenden Wochen auf die Stellen hingewiesen werden. „Nur so können wir die zurzeit katastrophale Unterrichtsversorgung an den Schulen auffangen", meinte Klare.

 

 Bericht GN vom 17.04.2003

Aktive der vier Ortsfeuerwehren

waren 2750 Stunden auf Achse

 

BILANZ  22 Brände gelöscht und 40 Hilfeleistungen in 2002

 

Die vier Ortswehren der Samtgemeinde Neuenhaus haben im vergangenen Jahr 22 Brände gelöscht. Außerdem rückten sie 40 mal zu technischen Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen, Öl- oder Wasserschäden aus. Eine so genannte böswillige Alarmierung habe es gegeben, berichtete Gemeindebrandmeister Manfred Jungfer bei der Jahresdienstversammlung der Wehren Neuenhaus, Veldhausen, Georgsdorf und Lage im Feuerwehrhaus in Neuenhaus.
Insgesamt seien die 145 Feuerwehrmänner und drei Feuerwehrfrauen fast 2750 Stunden auf Achse gewesen, so Jungfer weiter. „Beim Sturm am 27. Oktober waren wir den ganzen Tag im Einsatz, und es ging alles gut, sogar für die Samtgemeindekasse, denn es war ein Sonntag, und so entstanden keine Lohnausfallkosten." Ungezählte Stunden hätten die Aktiven zudem bei Um- und Anbauarbeiten, Gartendiensten, Übungen und Lehrgängen geleistet - insgesamt 8301 Stunden für Aus- und Fortbildung.

Mit Kreisbrandmeister Hermann Fielers zeichnete Jungfer langjährige Kameraden aus. Arnold Jürriens aus Neuenhaus versieht den ehrenamtlichen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr seit 60 Jahren. Seit 50 Jahren halten Diedrich Antons aus Lage sowie Jan Kooiker und Hermann Hoppen aus Veldhausen die Treue zur Wehr. Weitere Kameraden erhielten Auszeichnungen für 40 und 25 Dienstjahre. Ein besonderes Lob sprach Fielers zudem 20 Kameraden aus, die mit der Kreisbereitschaft beim Jahrhunderthochwasser im Einsatz waren.
Jungfer dankte der BEB Osterwald für eine Spende, mit der ein Handfunksprechgerät im Vier-Meter- und zwei im Zwei-Meter Band mit Sprechgarnitur angeschafft worden seien. Darüber hinaus lobte der Gemeindebrandmeister die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Samtgemeinde.
Gemeindejugendfeuerwehrwart Thomas Menzel berichtete, dass die 53 Jungen und fünf Mädchen der Jugendwehren Lage, Neuenhaus und Veldhausen mit ihren zwölf Betreuern 497 Stunden geleistet hätten.
Auf Grund ihrer Leistungen beförderten Jungfer und Johann Jansen von der Verwaltung Bernhard Onste zum Ersten Hauptfeuerwehrmann, Friedhelm Schoemaker zum Löschmeister, Christian Patzki zum Hauptlöschmeister (alle Neuenhaus) sowie Ulrich Bölt aus Georgsdorf zum Oberbrandmeister.
Fielers stellte heraus, dass die Aus- und Fortbildung das A und O sei und dankte in diesem Zusammenhang allen Ausbildern, die sich auf Kreisebene engagierten. „Ich sehe die Wehren gut gewappnet und freue mich über die ausgezeichnete Brandschutzerziehung der 20 Frauen und Männer in Kindergärten und Schulen. Jährlich sterben bundesweit rund 200 Kinder durch Brandfolgen. Weit über 1000 erleiden schwere und schwerste Verletzungen. Rauchmelder retten Leben und sind wach, wenn andere schlafen!", betonte Fielers.
Niedersächsische Ehrenzeichen verlieh der Kreisbrandmeister für 40 Dienstjahre an Friedrich van den Bosch und Hans-Josef Greven aus Veldhausen und für 25 Jahre an Jan-Albert Moomann aus Lage und Hermann Raterink aus Georgsdorf.
Für ,die Samtgemeinde überreichte der Vorsitzende des Feuerschutzausschusses, Paul Mokry, Urkunden und Geldgeschenke. Mokry stellte die auf hohem Niveau basierenden Leistungen der Feuerwehren für die Gemeinschaft als unbezahlbar dar. Zum Schluss erklärte er, dass im kommenden Jahr die Erneuerungen im Feuerwehrfahrzeugpark abgeschlossen würden.

 

 Bericht GN vom 17.04.2003

Herberger-Preis für Georgsdorf

 


Der TSV Georgsdorf wird mit der „Sepp-Herberger-Urkunde" ausgezeichnet. Damit würdigt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die „hervorragende Jugendarbeit" des Grafschafter Vereins. In ganz Niedersachsen erhalten 42 Vereine diese Auszeichnung, neun Clubs kommen aus dem Bezirk Weser-Eins. Wann die Auszeichnung in Georgsdorf über die Bühne geht, ist nach Angaben des NFV noch nicht bekannt.

 

 Bericht GN vom 22.04.2003

Beiwagenkrad streift Leitplanke

 

Am Karfreitag gegen 13.25 Uhr kam es auf der Kreisstraße 4 zwischen Georgsdorf und Adorf zu einem Verkehrsunfall mit Flucht. Ein schwarzes Motorrad geriet in Fahrtrichtung Adorf in einer scharfen Rechtskurve über die Fahrbahnmitte hinaus auf die Gegenfahrbahn. Hier kam es fast zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Motorrad mit Beiwagen, das die Kreisstraße 4 in Richtung Georgsdorf befuhr. Nur dem fahrerischen Können des Gespannfahrers ist es zu verdanken, dass es nicht zu einem Zusammenstoß kam. Das Motorradgespann kam aber nach rechts von der Fahrbahn ab und berührte die Schutzplanke. Der Fahrer des schwarzen Motorrades fuhr weiter, ohne sich um den anderen Motorradfahrer und den Schaden zu kümmern. Zeugen des Unfalles sowie der Unfallverursacher werden gebeten, sich mit der Polizei Emlichheim unter der Telefonnummer (05943) 92000 in Verbindung zu setzen.

 

 Bericht GN vom 25.04.2003

Öffentliche Ausschreibung


Die Samtgemeinde Neuenhaus, schreibt für die Gemeinde Georgsdorf wie folgt öffentlich aus: VOB/A


Neubau des Heideweges (3. BA) in der Gemeinde Georgsdorf

 

Bauherr:

Gemeinde Georgsdorf

Leistung:

1800 m² zweischichtige bit.Asphaltfahrbahn

1000 t Recyclingschotter

Ausführungszeitraum:

Juni 2003

Eröffnungstermin:

7. 5. 2003, 10.00 Uhr, Zimmer 19 der
Samtgemeinde Neuenhaus


Die Maßnahmen werden im Rahmen des Nds. Förderprogramms „Entwicklung typischer Landschaften und der ländlichen Räume" von der Europäischen Union finanziell unterstützt.

Die Leistungsverzeichnisse/Angebotsunterlagen können gegen eine Gebühr von 10,00 € (Überweisungskonto Nr. 4 059 986, BLZ 26750001, KSK Neuenhaus) ab sofort bei der Samtgemeinde Neuenhaus, Veldhausener Straße 26, Zimmer 21, 49828 Neuenhaus, angefordert werden.

 

Neuenhaus, 24. 4. 2003

Johann Arends
Samtgemeindebürgermeister

 

 

 Bericht GW am Sonntag vom 27.04.2003

Zwei Preise für die Firma Vennegerts

 

Ideenreich und kreativ

 

Bei der Messe „Gartenträume 2003", die vom 7. bis 9. Februar 2003 in den Lingener Emslandhallen stattfand, gewann der Modellgarten der Moorbaumschule Vennegerts aus Georgsdorf in Verbindung mit der Firma Pflanze & Stein - Garten- und Landschaftsplanung und -Gestaltung, den ersten Preis.

Bei einer weiteren Gartenausstellung in Rheda- Wiedenbrück erhielt das Lingener Unternehmen den zweiten Platz und bestätigte damit den Ideenreichtum und die Qualität dieses Unternehmens. In diesem Jahr stand die Messe unter dem Motto „Wasser im Garten". Günther Vennegerts, Mitinhaber der Moorbaumschule Vennegerts aus Georgsdorf und der Firma Pflanze & Stein - Garten- und Landschaftsplanung und -Gestaltung mit Sitz in Lingen, erstellte das Konzept und die Planung für den prämierten Modellgarten.

Die besondere Gartengestaltung von Günther Vennegerts ist weit über die Grenzen des Emslandes bekannt geworden. So erfolgte in diesem Jahr eine Einladung des Erbprinzen Alexander zu Schaumburg-Lippe zu einem Gartenevent auf Schloss Bückeburg vom 19. bis 22. Juni 2003. Unter anderem hält Günther Vennegerts dort Vorträge über Rosen, die in die Bäume wachsen - so genannte Rambierrosen. Auch Schloss Gödens bei Jever lud die Moorbaumschule Vennegerts ein, dort anlässlich einer Gartenausstellung vom 22. bis 25. Mai 2003 einen Modellgarten in Form eines historischen Rosengärtchens anzulegen. Auch dort wird Günther Vennegerts Vorträge halten. Ein weiterer Höhepunkt in unserer Region wird die Rosenblütenwoche im Baumschulpark der Moorbaumschule Vennegerts vom 28. Juni bis 6. Juli 2003 sein. Dort werden auch wieder einige neue Gestaltungsideen inmitten von über 400 alten, duftenden Rosensorten zu sehen sein. Ein Rosencafe unter hundertjährigen Hofeichen wird demnächst neu eröffnet.

 

 Bericht Grafschafter Wochenblatt vom 07.05.2003

Große Freude bei Moorbaumschule Vennegerts

 

Zum siebten Male hintereinander den ersten

Preis für schönsten Modellgarten erhalten

 

Bei der Messe "Gartenträume 2003", die in den Lingener Emslandhallen stattfand, gewann der Modellgarten der Moorbaumschule Vennegerts aus Georgsdorf in Verbindung mit der Firma Pflanze & Stein - Garten- und Landschaftsplanung und -gestaltung, den ersten Preis. Bei einer weiteren Gartenausstellung in Rheda-Wiedenbrück erhielt das Georgsdorfer Unternehmen den zweiten Platz und bestätigte damit den Ideenreichtum und die Qualität dieses Unternehmens. Die entsprechenden Zertifikate wurden in diesen Tagen den Inhabern Günther und Dorothee Vennegerts von den Veranstaltern der Ausstellungen überreicht.

Die Moorbaumschule Vennegerts erhielt damit zum siebten Mal in Folge in den Lingener Emslandhallen den ersten Preis für besonderen Ideenreichtum und kreative Gestaltung. In diesem Jahr stand die Messe unter dem Motto" Wasser im Garten". Günther Vennegerts, Mitinhaber der Moorbaumschule Vennegerts aus Georgsdorf bei Twist und der Firma Pflanze & Stein -Garten- und Landschaftsplanung und -gestaltung mit Sitz in Lingen, erstellte das Konzept und die Planung für den prämierten Modellgarten. Bei einer weiteren Gartenausstellung in Rheda-Wiedenbrück erhielten die beiden Unternehmen den zweiten Platz und bestätigten damit den Ideenreichtum und die Qualität dieser Firmen. Die besondere Gartengestaltung von Günther Vennegerts ist weit über die Grenzen des Emslandes bekannt geworden. So erfolgte in diesem Jahr eine Einladung des Erbprinzen Alexander zu Schaumburg-Lippe zu einem Gartenevent auf Schloss Bückeburg vom 19.06. bis 22.06.2003. Unter anderem hält Herr Vennegerts dort Vorträge über Rosen, die in die Bäume wachsen - so genannte Rambierrosen. Auch Schloss Gödens bei Jever lud die Moorbaumschule Vennegerts ein, dort anlässlich einer Gartenausstellung vom 22. -25.05.2003 einen Modellgarten in Form eines historischen Rosengärtchens anzulegen. Auch dort wird Herr Vennegerts Vorträge halten.

Ein weiterer Höhepunkt in unserer Region wird die Rosenblütenwoche im Baumschulpark der Moorbaumschule Vennegerts vom 28.06. bis 06.07.2003 sein. Dort werden auch wieder einige neue Gestaltungsideen -geplant von Herrn Vennegerts; ausgeführt von der Firma Pflanze & Stein GmbH - inmitten von über 400 alten, duftenden Rosensorten zu sehen sein. Ein Rosencafe unter hundertjährigen Hofeichen wird demnächst neu eröffnet und ist sonntags nachmittags für Besucher zugänglich.

 

 Bericht Grafschafter Wochenblatt vom 14.05.2003

Kürzlich vor dem Standesamt

 

Kürzlich vor dem Standesamt

 

Hartmut Keen und Heidrun Keen geb. Spalink


Rebhuhnweg 7 • Georgsdorf

 

Dem glücklichen Paar die herzlichsten Glückwünsche und alles Gute für die Zukunft vom »Grafschafter Wochenblatt«

 

Natürlich auch von mir einen herzlichen Glückwunsch und eine schöne, gemeinsame Zukunft.

Stefan Ahuis - Webmaster vom Dienst

 

 

 Bericht GN vom 20.05.2003

„Der Mutter kommt die bedeutendste Rolle zu"

 

MUTTERTAGSFEIER Sozialverband VdK lud zehn Ortsgruppen nach Georgsdorf ein

 

Zum Muttertag haben zehn Niedergrafschafter Ortsgruppen des Sozialverbands VdK im Saal des Gasthofs Schnieders in Georgsdorf ein Muttertagstreffen veranstaltet. An den langen Tischreihen hatten nach Angaben des Vorsitzenden der gastgebenden Ortsgruppe, Geert Leupen, 162 Frauen und einige Männer Platz genommen.

MUTTERTAGSFEIER Sozialverband VdK37 über 80 Jahre alte Mütter erhielten eine besondere Ehrung. Die Vorsitzende der Ortsgruppe Emlichheim, Alide Kieft, sagte, Mütter hätten es wahrlich verdient, dass man ihrer einmal im Jahr gedenke und vor allem der in Ehren grau gewordenen Mütter für ihre vielfältige Liebe, Hingabe und Fürsorge danke. Allein bei der Pflege und Erziehung der Kinder - egal, ob klein oder schon erwachsen -falle der Mutter die bedeutendste Rolle zu.

Mütter würden in allen möglichen Berufen gebraucht und seien vielfach unentbehrlich, so Kieft weiter. Sei es als Gemeindeschwester, Kindergärtnerin, Kranken- oder Altenpflegerin. Dazu komme die ehrenamtliche Arbeit, die Frauen als Betreuerinnen auch im Sozialverband zum Teil seit Jahrzehnten ausübten. Als Beispiele nannte sie Krankenbesuche und die Vorbereitungen von Veranstaltungen.

Nach einer Kaffeepause formierte sich ein Chor und stimmte das plattdeutsche Grafschafter Lied „O watt ist mooij in de Groafschupp" an. Gerrit Gommer aus Neuenhaus, Verfasser des VdK-Lieds „Der VdK ist mein Verband" hatte diesmal ein Gedicht zu Ehren der Großmutter parat und erntete damit viel Beifall. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Kein schöner Land in dieser Zeit" klang die Veranstaltung aus.

 

 Bericht GN vom 22.05.2003

„Tag für Georgsdorf" bringt

Bürger wieder auf die Beine

 

AKTION Bevölkerung hilft beim Verschönern des Dorfes

 

Der 10. „Tag für Georgsdorf" steht bevor. Die Bewohner der einzelnen Nachbarschaften sind wieder aufgerufen, sich uneigennützig in den Dienst der guten Sache zu stellen und mitzuhelfen, das Dorf zu verschönern. Da werden unter anderem wieder Blumenbeete gepflegt, Straßenschilder gewaschen, Kinderspielplätze gesäubert und Spielgeräte angestrichen sowie Fahrbahnbeläge ausgebessert. Und natürlich wird wieder überall Müll und Abfall eingesammelt, den achtlose Bürger einfach weggeworfen haben.

„Wir rechnen wie alljährlich auch diesmal wieder mit 55 bis 65 Teilnehmern", so Willi Beckert, Vorsitzender der Dorf- AG und Lehr- Schul und Bauerngartendes Fördervereins der Grundschule, unter deren Federführung die Aktionen am morgigen Freitag und am Sonnabend auch laufen. Da wird viel los sein in Georgsdorf, der aktiven Niedergrafschafter Gemeinde. Morgen treffen sich die Teilnehmer aus den einzelnen Nachbarschaften um 14 Uhr, am Sonnabend bereits um 8 Uhr am Feuerwehrhaus zu ihren gemeinsamen Aufgaben. Am Sonnabend enden die Einsatz mit einem gemeinsamen Mittagessen, für das Willi Beckert wieder sorgen wird. Was er aus der Gulaschkanone reichen wird, wollte er noch nicht verraten. Auf dem Programm steht diesmal auch eine Jubiläums- Verlosung. Als erster Preis winkt den Teilnehmern am „Tag für Georgsdorf' ein aktives Schlemmerwochenende für zwei Personen im Hasetal.

 „Georgsdorf ist aktiv wie nie", so Beckert in einem Gespräch mit den GN. Beachtung verdient auch ein ganz besonderes Projekt: ein Dorf-, Schul- und Lehrgarten, der derzeit an der Grundschule angelegt wird. Er soll in Zukunft teilweise alsFreiwillige Helfer Schulgarten, aber auch als Lehrgarten genutzt werden. Da sollen unter anderem Pflanzen wachsen und zu sehen sein, die durch Abtorfen vom Aussterben bedroht sind. „Das ist wichtig, denn selbst auf dem Dorf geht den Kindern heute das Gefühl für den Garten verloren", so Beckert.

In dem Garten mit Trockenmauerhochbeet, Schattenbeet, Heilpflanzenecke, Gemüsebereich, Rosenlaube, Obst und Beeren, Hainbuchenhecke und vielem mehr wird es auch einige kleine Biotope sowie sogar ein kleines Moor geben. Die Kosten für das Ende vergangenen Jahres beantragte Gartenprojekt belaufen sich auf 8.000 Euro. 2.500 Euro kommen aus Erträgen der Niedersächsischen Lotto- Stiftung „Bingo - die Umwelt", 2.000 Euro vom Landkreis, rund 3.000 Euro vom Förderverein Grundschule Georgsdorf und 500 Euro von der Volksbank Niedergrafschaft Uelsen-Hoogstede-Wilsum.

Auch der Start zum Bau des Müllerhauses an der Mühle verdient Aufmerksamkeit beim „Tag für Georgsdorf". Das hölzerne Gerüst für dieses Gebäude steht bereits.

 

 Bericht GN vom 05.06.2003

Trotz schlechten Wetters 70 freiwillige Helfer

 

AKTION - Zehnter „Tag für Georgsdorf"

 

Zum zehnten Mal haben die Einwohner von Georgsdorf im Rahmen eines „Tags für Georgsdorf' in ihrem Ort klar Schiff gemacht. Wie früher bei den Hand- und Spanndiensten, besserten sie unter anderem Straßen aus, wuschen Straßenschilder ab, Zehnter „Tag für Georgsdorf'reinigten Spielplätze und richteten sie wieder her, räumten im Dorfpark auf, pflanzten Blumenbeete neu an. Das Material hatte die Gemeinde gestellt.

Obwohl es stark regnete, waren die freiwilligen Helfer nach anfänglichem Murren mit guter Laune bei der Arbeit. Der Vorsitzende der Dorf- AG, Willi Beckert, der allen Helfern dankte, verzeichnete eine Rekordteilnahme. Mehr als 70 Bürger stellten sich einen Nachmittag und einen Vormittag in den Dienst der Allgemeinheit.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete am Sonnabend Mittag eine „Jubiläumsverlosung" und ein gemeinsame Mittagessen. Den ersten Preis, ein Schlemmerwochenende für zwei Personen im Hasetal im Wert von 140 Euro, gewann Jens Beimer. Der Zweite erhielt einen Warengutschein der Raiffeisen- Warengenossenschaft im Wert von 70 Euro, der Dritte einen Geschenkkorb im Wert von 40 Euro.

 

 Bericht GN vom 07.06.2003

„Mühlenhaus bietet ab Herbst

viel Platz für neue Ideen"

 

RICHTFEST Neuer Fachwerkbau neben Georgsdorfer Mühle

 

Hinter dem alten Gallerieholländer steht derzeit lediglich ein kahles Holzgerüst. In unmittelbarer Nähe zur Mitte der 90er Jahre restaurierten Windmühle will der Mühlenverein dort demnächst seiner Vereinsarbeit nachgehen, kulturelle Veranstaltungen anbieten und Ausstellungen zeigen.

 

„Die Idee, ein solches Heimathaus zu errichten, besteht schon seit vielen Jahren. Bislang war der Bau jedoch an der Finanzierung gescheitert", berichtete der erste Vorsitzende des Mühlenvereins, Engbertus Egbers beim Richtfest am Donnerstag, Wie das Gebäude aussehen sollte, war den Mitgliedern schnell klar: Aus den alten Balken eines ehemaligen Heuerhauses sollte ein neuer Fachwerkbau entstehen. Die Scheune war vor 20 Jahren im Georgsdorfer Ostende abgetragen worden.

Neben vielen Mitgliedern waren zum Richtfest auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf dem Bauplatz erschienen, den derRICHTFEST Neuer Fachwerkbau neben Georgsdorfer Mühle Verein vor drei Jahren erworben hatte. Dort machten sie sich ein erstes Bild vom „niederdeutschen Hallenhaus", so die offizielle Bezeichnung des 110 Quadratmeter großen Gebäudes, das nach den Plänen des Osterwalder Architekten Heinz-Gert Lambers und des Vereinsmitglieds Gerd Moß errichtet wird. Der Verein versuche, die Baukosten durch zahlreiche Eigenleistungen möglichst niedrig zu halten, sagte Egbers. Dennoch rechne er unterm Strich mit Kosten in Höhe von maximal 90.000 Euro. „Wir freuen uns natürlich immer über Spenden", sagte der Vorsitzende. Gleichzeitig betonte er aber, dass „die Finanzierung auf sicheren Beinen steht". Dies sei vor allem ein Verdienst der niederländischen „Stichting Ribo".

Die Stiftung hat in der Niedergrafschaft bereits diverse Restaurierungen begleitet. Die Finanzierung des Mühlenhauses geschehe insbesondere durch Mittel aus Europa, berichtete Harald Krebs, Geschäftsführer der Euregio. 25.000 Euro kämen aus dem Topf des Brüsseler „Interreg IIIa"- Programms. Außerdem beteiligten sich die Länder Niedersachsen und Nordrhein- Westfalen sowie die niederländische Provinz Overijssel an dem Vorhaben.

Krebs wünschte den Georgsdorfern, dass in den Räumen „immer eine Menge los ist". Claus Rentz von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises, der den Bau mit 15.000 Euro unterstützt, sah in der Konstruktion einen „Zugewinn an historischer Bausubstanz". Das Mühlenhaus biete viel Platz für neue Ideen. Wünschenswert wäre sicher ein etwas schöneres Umfeld", so Rentz.

Johann Kronemeyer, zweiter stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Georgsdorf, bewertete den Stielunterschied zwischen Mühle, Volksbank und Raiffeisengenossenschaft als weniger schwerwiegend. Der Fachwerkbau ergänze einen Komplex, der den Gallerieholländer traditionell zum Mittelpunkt habe. Kronemeyer dankte den Vereinsmitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement. Mit Blick auf den Rohbau, über dem nun die Richtkrone hängt, stellte er fest: „Es wird sicherlich ganz schön werden."

 

 Bericht GW am Sonntag vom 08.06.2003

Pfingstmontag ist Deutscher Mühlentag

 

Geschichten auf dem Mahlboden

 

Pfingstmontag ist erneut zum Deutschen Mühlentag ausgerufen worden. Bundesweit werden Mühlen aller Arten die Tore öffnen und mit einem bunten Rahmenprogramm die Besucher überraschen.
Auch in der Grafschaft Bentheim können in diesem Jahr wieder Mühlenfreunde einen Familienausflug zu Pfingstmontag planen, denn sehr viele Mühlen aller Art haben die Türen und Tore geöffnet und laden ein. Die über 210 Jahre alte Turm Windmühle in Laar wird heute zwar als Begegnungszentrum genutzt, hat aber immer noch das gewisse „Etwas". Hier wird neben der Besichtigung auch Kaffee und Kuchen angeboten. In der Windmühle Felsen werden Bilder der Künstler Felix Kubiki und Hermann ten Hagen ausgestellt und an der Wassermühle Schoneveld bei Wilsum mahlen gleich zwei Wasserräder. Das kleine Rad treibt einen Mahlstein, eine Drechselbank und einen Butter und Waschmaschine an. Das große Rad mit 5,4 Meter Durchmesser trieb früher landwirtlicher Geräte an.

Rundum das idyllische Müllerhaus und den Mühlenteich wird altes Handwerk präsentiert, Schafe geschoren, der Schmied ist in Aktion gezeigt und Wolle gesponnen. Bläser und Volkstanzgruppen runden das Programm ab. In dem 1875 erbauten Galerie Holländer in Georgsdorf empfängt der Mühlenverein seine Gäste mit einem sehr umfangreichen Programm. Die noch voll funktionsfähige Windmühle kann natürlich besichtigt werden. Mit einer Bilder- Collage wird ihre lange Geschichte dokumentiert. Kaffee und Kuchen werden angeboten und Foto- und Filmaufnahmen zeigen den Buchweizenanbau und seine Verwendung. Neben dem Mühlenbauwerk entsteht derzeit ein altes Heuerhauses, das Stück für Stück in Georgsdorf- Ostende abgetragen wurde und schon wieder im Rohbau steht. Richtfest feierte der Mühlenverein am Donnerstag.

Voll in Funktion wird die Wasser-, Korn und Ölmühle in Lage gezeigt und Kutschfahrten, Mühlenmusikanten und alte handwerkliche Fähigkeiten werden den Gästen rund um die Windmühle in Veldhausen geboten. Die Mühle mit ihrem über 200 Jahre alten, restaurierten Müllerhaus wird bei günstigem Wind sogar in Betrieb gehen und mit Führungen und Vorträgen können die Besucher einen Einblick in das Müllerhandwerk gewinnen.
In Gildehaus steht die einzige noch funktionsfähige Mühle der Obergrafschaft. In der 253 Jahre alten Ostmühle wird am Mühlentag mit Windkraft Korn gemahlen, im historischen Backhaus gebacken und Brot angeboten. Mit „Geschichten auf dem Mahlboden" mit Lesungen von Wilhelm Busch wollen die Verantwortlichen der Ostmühlebesondere dann besondere Akzente zum Mühlentag setzen. Weitere Informationen über den Mühlentag können im Internet unter www.muehlen-dgm-ev.de und unter den Stichworten „Mühlentag" oder „Mühlen in Deutschland" abgerufen werden.

 

 Bericht GW am Sonntag vom 08.06.2003

NDR Landpartie aus der Grafschaft Bentheim

 

Land und Leute in N 3

 

Ein NDR Fernsehteam aus Hamburg drehte bis gestern in der Grafschaft für die von Heike Götz moderierte Sendung „NDR Landpartie". Das Ergebnis soll dann am Sonntag, 13. Juli, um 20.15 Uhr im dritten NDR Fernsehprogramm ausgestrahlt werden.

Die sympathische Moderatorin aus Grimmen in Mecklenburg Vorpommer erkundete per Rad die Grafschaft Bentheim und machte auch einen Abstecher die benachbarten Niederlande, um Land und Leute kennen lernen. Tenor der Exkursion war u. a. die Buchweizenbearbeitung von der Aussaht bis hin zum Buchweizenpfannekuchen. Sie will auch beleuchten, wie es in der Landwirtschaft vor 80 Jahren zu ging und war Gast im Bauernhofcafe. Auf den Spuren der Schmuggler tourte sie und besuchte die bunten Bentheim Schweine. Auch die Herstellung von Ziegencamembert interessierte Heike Götz, die mit ihrem Aufnahmeteam unter Regie von Achim Tacke und Ulrich Koglin nach Georgsdorf, Wietmarschen, Osterwald, Samern, Schüttorf, Wielen, Laar und Ootmarsum reiste. In Nordhorn drehten sie abschließend im Tierpark die Schafschur.

 

Ein Mitschnitt der Sendung (ca. 90 Minuten auf VHS- Videokassette), unter anderem auch von der Georgsdorfer Mühle und vom Eekenhof in der Alten Piccardie kann bei mir gegen einen Unkostenbeitrag von 15,00 Euro per Email angefordert werden!

 

 

 Bericht GN vom 16.06.2003

NFV- Kreisvorstand genießt das Vertrauen

 

KONTINUITÄT Alle Gremien beim 48. Kreisfußballtag geschlossen wieder gewählt

 

Der 48. Kreisfußballtag stand ganz im Zeichen der Kontinuität. Alle Vorstands- Gremien wurden von den Vertretern der 36 Vereine geschlossen wieder gewählt. Bernd Gerdes und sein Team bleiben somit für weitere zwei Jahre im Amt.

 

„Kein anderer Sport zieht so viele Fans in seinen Bann, kein anderer Sport übt eine solche Faszination aus", leitete die stellvertretende Landrätin Maria Köttering (CDU) ihre Rede auf dem 48. Kreisfußballtag am Freitag ein. Dass dies überhaupt möglich ist, ist ein Verdienst von vielen ehrenamtlichen Helfern, die ihre Freizeit für den reibungslosen Verlauf des Grafschafter Fußballs opfern. „Dank Ihnen kann "König Fußball weiter regieren", sagte Köttering, die neben dem Vorsitzenden des Sportausschusses der Stadt Nordhorn, Thomas Witte, und dem Vorsitzenden des Bezirks Weser-Ems, Hermann Lüken, als politischer Ehrengast auftrat.

Bernd Gerdes, Vorsitzender des Kreisfußballausschusses, nahm mit seinem Stellvertreter Helmut Loeks die Ehrungen vor (siehe Auflistung). Einige Auszeichnungen sind besonders erwähnenswert: Dini van Münster und Berend Johannink wurden für ihreEhrung Fritz Moelderink fuer 25 jaehrige Mitarbeit im Kreisfussballverband herausragenden Tätigkeiten im Verein ausgezeichnet; Holger Waldmann erhielt einen Ehrenteller des Fußball- Kreises für seine 20-jährige Tätigkeit im Schiedsrichterausschuss. Und Helmut Loeks, seit 1993 stellvertretender Vorsitzender des Kreisfußballs und langjähriger Fußball- Lehrwart, wurde - ebenso wie Paul Buzek - vom NFV die silberne Ehrennadel verliehen. „Er ist der Motor im Fußball-Kreis", beschrieb Gerdes seinen Stellvertreter. Auch die 25-jährige Tätigkeit von Fritz Mölderink und Clemens-Hermann Herding im Kreisspielausschuss stellte Gerdes in den Vordergrund. Sie bilden seit 25 Jahren mit Richard Landwehr, Georg Märlender und Roelof Maatmann ein Team, „was in Niedersachsen einzigartig ist" (Gerdes).

Aber nicht nur die vielen Verdienste langjähriger Helfer und Mitarbeiter standen im Mittelpunkt des 48. Kreisfußballtages. Der Vorstand, der seit 1995 alle zwei Jahre von den Vereinsvertretern neu gewählt werden muss, trat geschlossen zur Wiederwahl an - und erhielt das Votum der Delegierten. „Mir macht die Arbeit mit den Kollegen im Kreisvorstand sehr viel Spaß und ich bedanke mich für die reibungslose Zusammenarbeit", sagte Gerdes. Weitere zwei Jahre kann er die erfolgreiche Tätigkeit fortsetzen. 17193 Mitglieder bei 512 Mannschaften und 36 Vereinen hat der Kreisvorstand gezählt - so viele wie noch nie. „Das macht uns alle ein wenig stolz", sagte Gerdes. Er teilte erfreut mit, dass der seit zwei Jahren wieder am Spielbetrieb teilnehmende Türkische Verein Nordhorn seine Chance genutzt hätte, nachdem der Club 1998 wegen einiger Differenzen hatte ausscheiden müssen.

 

Ehrungen

25-jährige Mitarbeit im Kreisfußballverband: Fritz Mölderink (TSV Georgsdorf), Clemens-Hermann Herding (FC Schüttorf 09/beide Kreisspielausschuss).

 

 Bericht GN vom 20.06.2003

Einbruch in Raiffeisen-Markt

 

In den Raiffeisenmarkt in Georgsdorf sind bislang unbekannte Täter in der Nacht zu Mittwoch gegen 3.20 Uhr eingebrochen. Von der Adorfer Straße aus gelangten sie an ein Fenster und hebelten es auf. Im Gebäude versuchten die Täter vergebens zwei Tresore aufzubrechen. Beim Einstieg wurde zunächst ein Alarm ausgelöst, der von Anwohnern gehört wurde. Sie konnten beobachten, dass drei Täter, vermutlich Männer, vom Gebäude weg flüchteten. Nach einer kurzen Zeit kehrten die Einbrecher jedoch zurück. Der Alarm löste erneut aus. Erst jetzt wurde die Polizei telefonisch alarmiert. Die Täter flüchteten erneut vom Tatort. Es gelang ihnen, aus einer unverschlossenen Kassette und einer Schublade eine geringe Menge Bargeld zu entwenden. Die Fahndung der Polizei blieb ohne Erfolg. Über ein Fluchtfahrzeug ist bisher nichts bekannt. Zeugen, die zu dieser Straftat etwas mitteilen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhorn unter der Telefonnummer (0 59 21) 30 90 zu melden.

 

 Bericht GN vom 24.06.2003

Bekanntmachung der Gemeinde Georgsdorf

 

9. Änderung des Bebauungsplans Nr. 1 „Flur 8"

 

Der Rat der Gemeinde Georgsdorf hat in seiner Sitzung am 16.6.2003 die 9. Änderung des Bebauungsplans Nr. 1  „Flur 8" als Satzung beschlossen. Mit der Änderung wird auf dem Flurstück 53/92, Flur 8 der Gemarkung Georgsdorf, eine Teilfläche südlich der Turnhalle/ östlich der Finkenstraße ( bisher als Grünfläche im Zusammenhang mit der Gemeinbedarfsfläche „Schule/Turnhalle" genutzt ) künftig als allgemeine Wohnbaufläche ausgewiesen. Die Flächen sind für den Gemeinbedarf entbehrlich.

Die als Satzung beschlossene 9. Änderung tritt gemäß § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) mit dieser Bekanntmachung in Kraft. Die Planunterlagen ( Planzeichnung mit Begründung ) liegen im Gemeindebüro der Gemeinde Georgsdorf, Schulstraße 26 in 49828 Georgsdorf, zu jedermanns Einsicht bereit. Über den Planinhalt wird auf Verlangen Auskunft erteilt.

 

Hinweise:

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB über die fristgerechte Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für die in den §§ 39-42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile und auf die Vorschrift des § 44 Abs. 4 BauGB über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen. Gemäß § 215 Abs. l BauGB sind unbeachtlich:

  1. eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 BauGB genannten Verfahrens- und Formvorschriften, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres,

  2. Mängel der Abwägung, wenn sie nicht innerhalb von sieben Jahren

seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde Georgsdorf geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

 

49828 Georgsdorf, 20. 6. 2003

Die Bürgermeisterin

 

J. Knorr

 

 Bericht GN vom 26.06.2003

Loslösegruppe in Georgsdorf

 

Ab September beginnt in Georgsdorf eine neue Loslösegruppe der Evangelischen Erwachsenenbildung für Kinder im Alter von zwei bis dreieinhalb Jahren. Die Gruppe trifft sich zweimal wöchentlich. Es sind noch einige Plätze frei. Kinder sollen langsam und behutsam lernen, sich ohne Elternteil in einer vertrauten Gruppe aufzuhalten. Dieses geschieht schrittweise mit der Unterstützung der Erzieherin. Erleichtert wird die Eingewöhnung durch einen immer gleich bleibenden, harmonischen Stundenablauf. Anmeldungen und Informationen unter der Telefonnummer (05921)880215.

 

 Bericht GN vom 28.06.2003

"Umgang immer mit Respekt und Toleranz"

 

ABITUR Die Abschlussklasse 2003 nahm gestern die

Zeugnisse ihrer bestandenen Reifeprüfung entgegen

 

Vor 13 Jahren begann für den Abijahrgang 2003 des Gymnasium Neuenhaus die schulische Odyssee. Gestern versammelten sie sich, mit Eltern und Lehern im Forum der Schule zur offiziellen Übergabe der Abitur-Zeugnisse.

 

Sarah Schulz und Ralf Schneider erinnerten sich bei ihrer Schülerrede an die Anfänge der gemeinsamen Schulzeit an Fahrten, Partys und gemeinsame Erfahrungen. Viele verschiedene Charaktere seien schnell zu einem Jahrgang zusammengewachsen. „Es sind viele Schüler dabei gewesen, die auf ihre Art besonders sind, wie zum Beispiel Computerfreaks, Bastler, Sportler, Schauspieler, Sänger, Künstler, herrlich verrückte, herrlich normale Menschen und ein Rapper", blickt Ralf Schneider zurück. „In der Oberstufe haben wir viele Erfahrungen gemacht, für die allein es sich schon gelohnt hat, sie zu besuchen." Und aus diesem Grund sei das Abitur nicht das Einzige gewesen, was sie aus den drei Jahren mitnehmen konnten

Doch die Erinnerungen richteten sich auch an schwere Zeiten und Verluste. In den Augen der zahlreichen Anwesenden waren Tränen der Freude und Rührung, aber auch die der Trauer zu sehen.
Unter Anderen nutzte auch Rüdiger Voigt die Gelegenheit, um sich im Rahmen der Lehrerrede vom Jahrgang zu verabschieden, aber auch um ein Plädoyer für Toleranz zu halten: „Der Umgang mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe hat mir immer sehr viel Freude gemacht - basierend auf einem gegenseitigen, freundschaftlichen Verständnis und einem gegenseitigen angemessenen Respekt sowie gegenseitige Toleranz." Und eben diese sei von enormer Bedeutung. „Mein heutiger Wunsch kann nur sein, dass der Umgang miteinander stets von einem gegenseitigem Einvernehmen, Verständnis, Rücksichtnahme, ja von einer weitreichenden Toleranz geprägt wird."

 

Gitta Glüpker aus Veldhausen erreichte die Abitur-Traumnote 1,0

 

In der Zeit vom 14. bis 16. Mai und am 23. Juni haben am Gymnasium Neuenhaus 84 Schülerinnen und Schüler die mündliche Abiturprüfung abgelegt und damit das „Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife" erworben. Den Prüfungsvorsitz hatte Oberstudiendirektor Herrenbrück. Der Notendurchschnitt der Abiturzeugnisse liegt bei 2,75. Eine Eins vor dem Komma erreichen Gitta Glüpker (1,0), Anna-Katharina Blokker (1,6), Stefan Nykamp (1,8), Annika Voss (1,8), Maike Wennemer (1,8), Mareen Wolters (1,8), Annika Strauss (1,9), Hendrik Veldink(l,9).


Die Namen aller Abiturientinnen und Abiturienten lauten:

Tutorin Frau Gallert: Marja Blaum (Neuenhaus), Anna-Katharina Blokker (Neuenhaus), Luisa Johanna Grobbe (Uelsen), Judith Heiweg (Hoogstede), Christina Janitschke (Emlichheim), Hannah Reurik (Neuenhaus), Vanessa Scholz (Georgsdorf), Sarah Schulz (Neuenhaus) und Klaudia Sentker (Laar).
Tutorin Frau Heuer: Björn ten Busch (Veldhausen), Thorsten Busch (Osterwald), Timon Jung (Neuenhaus), Henning Maatmann (Veldhausen), Jens Scholten (Esche), Christoph Stonjek (Uelsen), Hendrik Werner (Neuenhaus), Christin Wolf (Veldhausen).
Tutorin Frau Mack: Matthias Back (Ringe), Judith Beuker (Emlichheim), Verena Dams (Neuenhaus), Arne Diesner (Veldhausen), Benjamin Georg Giesemann (Uelsen), Franziska Härtel (Neuenhaus), Verena Heinze (Uelsen) , Claudia Hölter (Uelsen), Henning Krol (Uelsen), Mirjam Lambers (Emlichheim), Miriam Lehmann (Emlichheim), Alexander Stockfleth (Neuenhaus), Ute Tatscheck (Emlichheim), Volker Unterladstetter (Veldhausen), Sabine de Vries (Uelsen).
Tutorin Frau Mick: Hellen Borgmann (Hoogstede), Henning Bosch (Nordhorn), Julian Bouwers (Emlichheim), Corinne Deiters (Uelsen), Heike Kloekhorst (Emlichheim), Stefan Nykamp (Wilsum), Christian Rakers (Emlichheim), Bettina Ribbert (Emlichheim), Ilka Schmölders (Emlichheim), Tobias Stahl (Emlichheim), Chinh Ta (Neuenhaus), Nina Thys (Veldhausen), Julia Vischer (Emlichheim), Inga Züwerink (Emlichheim).
Tutorengruppe Herr Reichle: Maria Andree (Neuenhaus), Silke Barger (Wielen), Hilke Sophie Bode (Uelsen), Hilke Breukelman (Ringe), Anke Esmann (Hoogstede), Jana Gülker (Wilsum), Silvia Lenters (Wilsum), Esther Lübbers (Veldhausen), Stefanie Panknin (Veldhausen), Dörthe Pfingsten (Uelsen), Annabelle Prütz (Emlichheim), Katrin Reinink (Neuenhaus),
Mariella Roovers (Georgsdorf), Verena Schill (Neuenhaus), Annika Strauss (Itterbeck-Striepe), Hendrik Veldink (Emlichheim), Mareen Wolters (Uelsen).
Tutorengruppe Herr Schill: Kristian Fischer (Uelsen), Gitta Glüpker (Veldhausen), Dirk Jacobs (Uelsen), Tobias Middendorf  (Hoogstede), Bastian Mosebach (Emlichheim), Ralf Schneider (Neuenhaus) Bastian Vennegeerts (Emlichheim).
Tutorengruppe Herr Voigt: Henning Baumann (Uelsen), Tanja Ekkel (Wilsum), Katharina Jakobs (Uelsen), Anke Kampferbeck (Uelsen), Robin Klopottek (Uelsen) Christian Kösters (Veldhausen), Frank Kotten (Esche), Thea Lambers (Emlichheim), Andreas  Nykamp (Wilsum), Christian Pelties (Veldhausen), Jessica Schüttler (Emlichheim), Annika Voogd (Emlichheim), Annika Voss (Uelsen), Maike Wennemer (Ringe).

 

 Bericht GN vom 02.07.2003

Neuer Schul- und Dorfgarten

 

Am heutigen Freitag um 19 Uhr findet auf dem Schulgelände der Georgsdorfer Grundschule die offizielle Übergabe des neu eingerichteten „Schul- und Dorfgartens" statt. Nach einem „kleinen" offiziellen Teil, zu dem Landrat Ricken sein Kommen zugesichert hat, findet eine Gartenparty statt. Alle, die fleißig geholfen haben, aber auch die gesamte Dorfbevölkerung ist eingeladen, an diesem Ereignis teilzunehmen.

 

 Bericht GN vom 04.07.2003

AUSLOSUNG DER RUNDEN IM FUSSBALL-KREISPOKAL

 

Der Spielausschuss des Kreisfußballverbandes Grafschaft Bentheim nahm gestern die Auslosung der Runden im Fußball-Kreispokal vor. In der Gaststätte Mey in Neuenhaus griff Hannelore Hondebrink von Olympia Uelsen (links) als Glücksfee in den Lostopf. Unter der Aufsicht der Spielausschuss-Mitglieder (von rechts) Richard Landwehr, Georg Märlender, Roelof Maatmann und Fritz Mölderink (aus Georgsdorf) ermittelte die einzige Frau unter den anwesenden Vereinsvertretern die Begegnungen bei Senioren und Alten Herren. Während bei den Senioren der SV Wietmarschen den Pokal nicht verteidigen kann, weil der Verein als Aufsteiger in die Bezirksklasse am Bezirkspokal teilnimmt, kann bei den Alten Herren der SV Alemannia Nordhorn erneut nach der Trophäe streben.

 

 Bericht GN vom 07.07.2003

Schnell und direkt zu 14 Toren


TESTSPIEL Eintracht Nordhorn siegt beim TSV Georgsdorf


„Kiek!", „Snell!", Spiel!" - die Zuschauer, die unweit von Eintracht-Trainer Theo Vonk die Partie des Nordhorner Fußball-Oberligisten beim TSV Georgsdorf verfolgten, sahen nicht nur, worauf das neue Spielsystem der Nordhorner basiert - sie hörten es auch. Lautstark rief der Niederländer seine Anweisungen aufs Feld. Gegen den Kreisliga-Club aus der Niedergrafschaft hat sein Mannschaft die Vorgaben schon ganz ordentlich umgesetzt. Das Konzept vom schnellen, direkten Spiel wurde beim 14:1 (7:1)-Erfolg im ersten Testspiel unter Vonk aber nicht ernsthaft auf die Probe gestellt.

Rund 400 Zuschauer verfolgten am Sonnabend die Versuche des Gastgebers, sich der Dominanz des Oberligisten entgegen zu stemmen. Bis zur 30. Minute gelang dem Team von Trainer Hartmut Beckmann dies auch ganz gut: Mehr als eine 2:1-Führung sprang für die Nordhorner bis dahin nicht heraus. Die Georgsdorfer hatten nach dem Anschlusstreffer (Achim Evers per Handelfmeter, 22. Minute) sogar eine Kopfballchance zum 2:2 - das Ergebnis hätte dem Spielverlauf aber kaum entsprochen.

Fast im Minutentakt tauchten die Nordhorner Offensivkräfte vor dem TSV-Gehäuse auf, vergaben aber zunächst zu viele Chancen. Durch drei Tore von Stürmer Goolkate zwischen der 36. und 41. Minute zog Eintracht auf 5:1 davon, der TSV Georgsdorf brach zusammen. Pascal de Vries, einer von drei Zugängen, die in der ersten Halbzeit im Einsatz waren, untermauerte seine Torgefährlichkeit als Mittelfeldspieler mit zwei Treffern.

Nach der Pause schickte Theo Vonk elf neue Spieler aufs Feld. Den Torreigen eröffnete Routinier Garsten Minich, in die Torschützenliste trugen sich zudem auch Kenan Durmusoglu und Ruud der Heide ein. „Ich bin zufrieden", sagte Trainer Theo Vonk, „das Ergebnis ist nicht entscheidend. Wichtig ist aber, dass die Spieler trotz der müden Beine zeigen, dass sie gewinnen wollen." Heute brechen die Nordhorner Fußballer zum Trainingslager nach Haren auf.

 

Nordhorn, 1. Halbzeit: Frantzen - Milosevic - Schmidt, Matth. Demberger, Gerritzen, de Vries (2), Husmann, Zalla, Rattelsdorfer, Snyders (1) - Goolkate (4).

Nordhorn, 2. Halbzeit: Veurink - Durmusoglu (1) - Lefers, Voshaar-Klimzcok (1), Novaku (1), Satar (Gastspieler, 1), Albers, Minich (2) - , ter Heide (1), Malte Demberger.

Georgsdorf: Leferink, Weuda; Vügten, Koops, Schnieders, Röttgers, Scholten, Dieckjakobs, Helge Boll, Evers (1), Smit, Koel, Hindriks, Knüver, Hartmut Boll, Brengen, Schulz, Kronemeyer, Schupe.

 

 Bericht GN vom 08.07.2003

Sepp-Herberger-Preis für vorbildlich

gute Jugendarbeit des TSV

 

Ehrung beim Kreisjugendtag für den TSV Georgsdorf. Dort konnte Gerda Plomitzer, Jugendleiterin des TSV Georgsdorf, den Sepp-Herberger-Preis für vorbildlich gute Jugendarbeit ihres Vereins entgegennehmen.

 

 Bericht GN vom 12.07.2003

E-Jugend der SG gewinnt Titel in Gruppe 4

 

Mit 39 Punkten haben die E-Jugend-Fußballer der SG Georgsdorf/Füchtenfeld den Titel in der Gruppe IV gewonnen. Zum erfolgreichen Team gehören (von links, hinten) die Betreuer Heinz de Vries, Pascal Hindriks, Heike Hertrampf, Jürgen Leupen sowie (Mitte) Henning Berens, Frank Vügten, Patrick Keen, Malte Hertrampf, Timo Raterink, Tobias Jeurink und (knieend) Robin Schefski, Rene Leupen, Florian Tschechnerm Adrian Mahler, Nico Schippers und Torwart Christian Berends (liegend).

 

 Bericht GW am Sonntag vom 20.07.2003

Georgsdorf - eine moderne Landgemeinde

mit hohem Wohn- und Freizeitwert

 

Die Gemeinde Georgsdorf mit 1270 Einwohnern ist heute eine moderne Landgemeinde mit einem hohen Wohn- und Freizeitwert. Aus der Moorsiedlung, die unter dem Namen „Neue Piccardie" um das Jahr 1750 entstand, wurde eine Gemeinde, die ihren Bürgerinnen und Bürgern neben ländlicher Idylle auch eine moderne Infrastruktur bietet.
Im Gewerbegebiet Neues Land siedelten sich leistungsfähige Betriebe an, die zahlreichen Georgsdorfern sichere Arbeitsplätze bieten. Neue Baugebiete ermöglichen es auch den jungen Georgsdorfern, in ihrer Heimatgemeinde zu bleiben und die Vorteile des Lebens in einer intakten Gemeinde zu genießen. Ein gepflegter Ortskern mit der Windmühle, der evangelisch- reformierten Kirche und den Kanalpartien prägen das Bild von Georgsdorf. Die Kanäle, die früher als Transportwege für den abgebauten Torfund die in der Landwirtschaft benötigten Güter wie zum Beispiel Kunstdünger dienten, werden heute nicht mehr von Schiffen befahren. Allenfalls Kanufahrer nutzen die Wasserwege, um ausgedehnte Touren zu unternehmen. Die an den Kanälen entlang führenden Wege sind heute beliebte Radstrecken. Besuchern der Gemeinde fällt gleich auf den ersten Blick die wunderschön restaurierte Windmühle im Ortskern auf. Die Windmühle vom Typ „Gallerieholländer" wurde 1875 erbaut und ist ein Ziegelbau mit Reeteindeckung. Um die Mühle vom Wind unabhängig zu machen, wurde im Jahre 1908 in einem Anbau ein Dieselmotor an der Mühle angebracht. Eine erste Renovierung erfolgte Anfang der 80er Jahre. Seit dieser Zeit wird die Mühle von Hobbymüllern betrieben. Mitte der 90er Jahre war eine weitere Renovierung der Windmühle unumgänglich. Unter anderem wurde die Galerie erneuert und der Mühlenstumpf wurde gegen die Tücken der Witterung mit Reet umkleidet. Gemahlen wird in der Mühle vorwiegend Buchweizen, der in Georgsdorf in traditioneller Art und Weise angepflanzt und geerntet wird. Auf Bestellung wird in den Gaststätten der Gemeinde der Buchweizenpfannkuchen mit seinen traditionellen Beilagen als regionale Spezialität serviert.

 

 Bericht GN vom 22.07.2003

Für Schul- Arbeiten gibt es keine Ferien

 

SANIERUNG Samtgemeinde Neuenhaus verbessert kontinuierlich Schulgebäude und -umfeld

 

In den meisten Städten und Gemeinden im Landkreis werden die großen Ferien genutzt, um Schul- und Kindergartengebäude zu sanieren. Die Samtgemeinde Neuenhaus dagegen verteilt die Arbeiten auf das ganze Jahr.

 

Die Sanierung des Schulzentrums in Neuenhaus ist eine Daueraufgabe. Veränderungen bei den Schülerströmen, steigende Anforderungen an die Ausstattung und der bis zu 50 Jahre alte Gebäudebestand zwingen den Schulträger Jahr für Jahr zu erheblichen Investitionen. Daneben ist die Samtgemeinde für den Zustand von drei Grundschulen in Lage, Osterwald und Georgsdorf sowie die Grund- und Hauptschule in Veldhausen zuständig. Auch im Bürgermeisterwahlkampf vor zwei Jahren waren die Schulgebäude Thema: FDP-Kandidat Martin ten Bosch hatte damals vor allem den maroden Zustand der Orientierungsstufe (OS) in Neuenhaus bemängelt.
„Diese Schule ist inzwischen komplett renoviert und wieder in einem sehr guten Zustand", berichtet Hauptamtsleiter Günter Oldekamp. Ob die Kooperative Gesamtschule (KGS) oder das Gymnasium im kommenden Jahr den Zuschlag für weitere OS-Räume bekommt, soll nach Oldekamps Worten im Herbst dieses Jahres bei einer Konferenz entschieden werden.

Bereits jetzt ist dagegen über die künftige Nutzung des ehemaligen Vorklassengebäudes entschieden. In die drei Klassenräume sollen zwei zehnte Klassen des Schulzweigs Realschule der KGS und eine zehnte Klasse des KGS- Zweigs Hauptschule einziehen. Bis es so weit ist, haben die Handwerker allerdings noch eine Menge zu tun. Die Räume müssen neu verputzt und gestrichen, die sanitären Anlagen an die Körpergröße der KGS- Schüler sowie die Stromversorgung an heutige Anforderungen angepasst werden. Neues Mobiliar hat die Samtgemeinde von der Kreissparkasse erhalten.
In dem 1954 an der Schulstraße errichteten Gebäude war bis 1972 die katholische Grundschule untergebracht. Danach zog die Vorschule mit zunächst drei, von 1997 bis zum vorigen Jahr noch zwei Klassen ein. Nach dem Umzug der Schulküche auf das KGS- Gelände ist der so genannte Schulkindergarten nun in der Grundschule untergebracht. Insgesamt kostet der Umbau des Vorklassengebäudes rund 25.000 Euro.

Voraussichtlich in den Herbstferien soll die Decke beim Fahrradstand und in der Pausenhalle des KGS- Zweigs Hauptschule saniert werden. Die Decken sollen eine rund 200 Quadratmeter große Unterdecke aus Trapezblech erhalten. Die Kosten schätzt Oldekamp auf etwa 15.000 Euro. Im kommenden Jahr sollen dann der Kunst- und Werktrakt neu gestrichen werden und Fenster ausgetauscht werden. Die Sanierung der rund 30 Jahre alte Stahlfensterrahmen ist nach Oldekamps Worten die wichtigste Sanierungsmaßnahme in der Zunkunft. In Zusammenhang mit Energiesparmaßnahmen will die Samtgemeinde mit den Versorgungsbetrieben Niedergrafschaft in Verhandlungen über neue Abnahmeverträge eintreten.

Um die Kosten zu reduzieren, ist die Samtgemeinde nach Oldekamps Worten froh über Eigeninitiativen der Eltern. So haben etwa in Veldhausen der Förderverein und zahlreiche Lehrer in Abschnitten den Außenbereich verbessert. Neben einem kleinen Schulgarten sind im Umfeld des Beach- Volleyballfelds Spielgeräte aufgestellt worden. An der Braakestraße ist ein neuer Eingang entstanden. Die Samtgemeinde hat durch den Anstrich von Klassenräumen dazu beigetragen, dass unter anderem die Bücherei in einem besser erreichbaren Raum im Erdgeschoss untergebracht werden konnte.
In Lage erhält die Grundschule einen neuen Zaun zur hinteren Grundstücksgrenze und der Eingangsbereich einen neuen Anstrich. In Osterwald sollen im Herbst der Flur und die Pausenhalle gestrichen werden. Bereits im April hat an der Grundschule Neuenhaus der Lehrerfahrradstand ein neues Dach erhalten. Der Schülerfahrradstand ist repariert worden, auf dem Schulhof sind zusätzliche Laternen aufgestellt worden. „Die Reparaturen laufen das ganze Jahr über. Das ist neu in Neuenhaus", berichtet dazu Hauptamtsleiter Oldekamp.

Schießlich haben an der Grundschule Georgsdorf der Förderverein und die Dorf- AG einen großen Schul- und Dorfgarten angelegt. Er teilt sich in einen Bauern-, einen historischen und einen modernen Bereich. In 450 ehrenamtlichen Arbeitsstunden sind 100 Meter Wege mit 2200 Steinen gepflastert und die Beete angelegt worden. Die Bingo-Lotto-Stiftung, der Landkreis und die Beteiligten förderten das Projekt mit insgesamt 7.000 Euro. „Die Kinder sollen in dem Garten die sinnlichen Erfahrungen machen, die im Unterricht zu kurz kommen", erklärt der erste Vorsitzende des Fördervereins, Willi Beckert.

In dem Garten gibt es ein Hochbeet mit Kräutern, Beete mit Gemüse, Obst und Blumen sowie einen Moorbiotop und eine Moorwiese, die sich selbst überlassen werden sollen. Die kindgerechten Geräte für die Gartenarbeit stehen in einem eigens errichteten Schuppen. Eine Rosenlaube, ein Spieltisch, eine Wasserpumpe und ein Komposthaufen komplettieren den Garten. Und: „Jeder darf sich in dem Garten bedienen", betont Beckert.

 

 Bericht GN vom 25.07.2003

„Stellenwert für Radwegebau hoch"


REAKTION Hilbers zu Sicherheit auf K 19


Der CDU- Landtagsabgeordnete ist zuversichtlich, dass der Radweg an der Kreisstraße 19 gebaut wird. In der Prioritätenliste des Landkreises, die die Politik festlegt, steht er jedoch weit hinten.

 

„Der Radwegebau in Niedersachsen genießt seit März wieder einen hohen Stellenwert in der Landespolitik", versichert Hilbers in einer Reaktion auf einen Leserbrief vom 19. Juli. Darin hatte Helmut Ekelhoff aus Emlichheim den CDU- Landtagsabgeordneten an die Dringlichkeit des Radwegebaus an der K 19 zwischen Georgsdorf und Emlichheim erinnert. Anlass war der Besuch des Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses im Landtag, Hermann Eppers (CDU), vor zwei Wochen. CDU-Kommunalpolitiker hatten Eppers dabei auf den Sanierungsbedarf der Landesstraße 46 hingewiesen.

Er habe für Eppers' Besuch die L 46 ausgewählt, weil es sich um eine Landesstraße handele, für deren Unterhaltung und Radwegebau das Land aufkommen müsse, so Hilbers. „Mir ist bekannt, dass es neben der L 46 weitere dringende Maßnahmen in der Grafschaft gibt", so Hilbers. Für diese seien jedoch der Landkreis oder die Gemeinden zuständig. So auch bei der K 19. „Aus dem Grund wäre Herr Eppers bei der K19 der falsche Ansprechpartner gewesen."

Die mangelnde Verkehrsicherheit für Radfahrer an der K19 von Georgsdorf nach Emlichheim sei ihm als Kreistagsabgeordneten bekannt, versichert der Christdemokrat. Die Mitglieder des Kreistages hätten sich vor Ort selbst ein Bild von der Situation gemacht. Die Gremien des Landkreises hätten dann Anfang 2002 beschlossen, aus Kostengründen auf den Ausbau eines Radweges an der Gesamtstrecke der K 19 zu verzichten.

Stattdessen soll nach Hilbers Worten an drei Stellen durch einen Radweg an der nördlichen Seite die Verkehrssicherheit erhöht werden. In einem ersten Bauabschnitt ist vorgesehen, den Radweg an der nördlichen Seite von Georgsdorf um einen Kilometer bis zum Ende der geschlossenen Bebauung zu verlängern. Im weiteren Verlauf sind zwei Abschnitte von 1,4 und 1,45 Kilometern Länge vorgesehen, um sicher zu den Bücken zu gelangen. Alle drei Bauabschnitte sind in der Prioritätenliste des Landkreises aufgeführt. Die drei Abschnitte sind für die Bezuschussung angemeldet und in das so genannte Mehrjahresprogramm aufgenommen worden.

Auf Nachfrage sagte Norbert Roth von der Straßenbauabteilung des Landkreises, dass die Abschnitte nach derzeitigem Prioritätenliste frühestens in drei bis vier Jahren gebaut werden könnten. Dies setzte allerdings voraus, dass der Landkreis Zuschüsse erhalte und die Politik keine neuen Maßnahmen dazwischen schiebe.

 

 Bericht GN vom 29.07.2003

Wiedersehen nach 50 Jahren in Georgsdorf

 

50 Jahre nach ihrer Entlassung aus der ehemaligen Volksschule haben sich vor kurzen 17 von 26 ehemaligen Mitschülern in Georgsdorf wieder gesehen. Zwei Ehemalige sind inzwischen verstorben. Die weiteste Anreise hatte Jutta Harten, geborene Wester, aus Hamburg. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken brachte ein Bus die Gesellschaft zur Windmühle, wo auch das Erinnerungsfoto entstand. Dann ging die Fahrt weiter Richtung Adorf und zurück durch die Torfwerkstraße. Nach einem kleinen Fußmarsch durch den Georgsdorfer Dorfpark besichtigte die ehemaligen Mitschüler die älteren Siedlungsgebiete Georgsdorfs. Nach einem weiteren kleinen Zwischenstopp am neu geschaffenen Schul- und Dorfgarten ging die Fahrt durch die neuen Wohn- und Gewerbegebiete weiter. Zum Abschluss hatten sich die Ehemaligen in der Gaststätte Schnieders noch einmal viel zu erzählen. Alide Beckmann, geborene Sloot, und Johanna Knorr, geborene Berends, hatten das Klassentreffen vorbereitet.

 

 Bericht GN vom 29.07.2003

Bekanntmachung


Seniorengemeinschaftsfahrt zur Landesgartenschau (LACA) nach Gronau/ Losser


Die Samtgemeinde Neuenhaus veranstaltet auch in diesem Jahr wieder eine Seniorengemeinschaftsfahrt. Die Fahrt findet am Donnerstag, 14. August 2003, statt. Ziel der diesjährigen Fahrt ist die Landesgartenschau in Gronau/ Losser. An dieser Fahrt können alle über 70 Jahre alte Bürgerinnen und Bürger aus dem Bereich der Samtgemeinde Neuenhaus teilnehmen. Die Ehegatten können auch dann mitfahren, wenn sie noch keine 70 Jahre alt sind. Folgendes Programm ist vorgesehen:

 

8.30- 9.15 Uhr

Abfahrt von den einzelnen Haltestellen; Treffpunkt der Busse in Neuenhaus (Neumarkt) 

10.15-11.15 Uhr

Besichtigung des Klosters Bardel

11.45-ca. 13.45 Uhr

gemeinsames Mittagessen im Kaffee-Restaurant „Seeblick" am Drilandsee in Gronau

ca. 14.00-17.00 Uhr

Besuch der Landesgartenschau.

Ab 15.00 Uhr findet auf der Festplatzbühne eine Volksmusikveranstaltung statt. Möglichkeiten zur Kaffeetafel sind auf dem Festgelände genügend gegeben.

ca..17.15 Uhr Abfahrt

 

 

Bus 1

8.30 Uhr Grasdorf, Nöst

8.30 Uhr Grasdorf, Siedlung

8.35 Uhr Neuenhaus, Teich

8.45 Uhr Hüten, Steinweg

8.50 Uhr Neuenhaus, Uelser Tor

8.55 Uhr Neuenhaus, Lager Straße

9.00 Uhr Lage, Ortfeld

9.05 Uhr Lage, Kreissparkasse

9.15 Uhr Neuenhaus, Neumarkt

 

Bus 3
8.50 Uhr Veldhausen, Schorffeld

9.00 Uhr Veldhausen, Volksbank

9.15 Uhr Neuenhaus, Neumarkt

Bus 2
8.30 Uhr Esche, Veldgaarstraße

8.35 Uhr Esche, Steffens

8.45 Uhr Veldhausen, Industriestraße

8.50 Uhr Veldhausen, Volksbank

9.15 Uhr Neuenhaus, Neumarkt


Bus 4
8.40 Uhr Hohenkörben, Vennweg

8.45 Uhr Georgsdorf, Feuerwehrhaus

8.50 Uhr Alte Piccardie, Koel

8.55 Uhr Osterwald, Otten

9.00 Uhr Grasdorf, Wolthaar

9.15 Uhr Neuenhaus, Neumarkt

 

Die Eigenbeteiligung beträgt 15,00 EURO pro Person. In diesem Betrag sind enthalten: Busfahrt, Mittagessen und Eintritt LAGA. Durch diese Bekanntmachung entfällt eine besondere Benachrichtigung.

 

49828 Neuenhaus, 23. 7. 2003

Johann Arends
Samtgemeindebürgermeister

 

 

 Bericht GN vom 02.08.2003

Nach getaner Arbeit vor die Tür gesetzt


FERIENJOB „Containerdorf" gestern aufgelöst - Über zwei Dutzend junge Russinnen ohne Obdach

 

Sie kamen für einen dreimonatigen Ferienjob nach Georgsdorf- mehr als zwei Dutzend Studentinnen aus Russland. Jetzt wurden sie vorzeitig vor die Tür gesetzt, das „Containerdorf", in dem sie zwei Monate lebten, wurde aufgelöst. Lohnzahlungen sollen noch ausstehen. Nur dank einer Hilfsaktion haben sie für die nächsten Tage ein Dach über dem Kopf.

 

Für drei Monate wollten Studentinnen aus Russland in Deutschland Geld verdienen. Nichts Ungewöhnliches: Die Bundesanstalt für Arbeit vergibt solche zeitlich befristeten Jobs an Studenten über ihre Zentralstelle für Arbeitsvermittlung in Bonn. Über die Behörde wurden die im Durchschnitt 20 Jahre alten Frauen an eine Zeitarbeitsfirma in Goldenstedt- Lutten bei Vechta weitervermittelt. Die wiederum setzte die Germanistik- Studentinnen in einem Fleisch verarbeitenden Betrieb in Georgsdorf ein. Dort sollten die Russinnen Fleischspieße herstellen - 1,5 Millionen Stück, 40 Stunden pro Woche, für rund 930 Euro brutto im Monat.
Untergebracht wurden die Studentinnen in Wohncontainern auf einem befestigten Gelände in unmittelbarer Nähe des Fleischwarenbetriebs im Georgsdorfer Gewerbegebiet „Neues Land". Die Gehäuse wurden im Auftrag der Goldenstedter Arbeitgeber von einem Unternehmen aufgestellt, und die jungen Russinnen gingen ans Werk.
Indes: Ihre Aufgabe - die Fleischspieß- Produktion - erledigten sie so gut und schnell, dass der Auftrag bereits Ende vergangener Woche erfüllt war. Es gab keine Arbeit mehr. Also ließ die Goldenstedter Firma die Frauen wissen, dass es mit dem Ferienjob vorbei sei. Bis zum gestrigen Freitag solle das „Containerdorf" geräumt sein.

Tatsächlich rückten gestern Vormittag im Georgsdorfer Gewerbegebiet Fahrzeuge an, um die Wohncontainer zu verladen. Die Studentinnen mussten dem Abbau ihrer Behausungen hilflos zusehen - nicht wissend, wie sie wieder in ihre Heimat zurückkehren und eine Bleibe für die nächste Nacht finden sollten.

Inzwischen hatten sich allerdings sowohl die Neuenhauser Samtgemeindeverwaltung als auch die Gemeinde Georgsdorf in das Geschehen eingeschaltet. Den quasi obdachlosen jungen Frauen wurde umgehend Hilfe angeboten. Vier konnten noch im Laufe des Tages in Privatquartieren in Georgsdorf untergebracht werden. Über 20 weiteren Studentinnen kam ein Kontakt mit einem Dozenten der Universität Münster zugute, der in Dülmen wohnt. Den Wissenschaftler Kuno Ostwald kannten die Studentinnen aus Germanistik- Vorlesungen an Universitäten in ihrer russischen Heimat.

Der Dozent organisierte Privatquartiere im münsterländischen Lengerich - und die Freiwillige Feuerwehr Georgsdorf übernahm den Transport der jungen Frauen. Bis zum 11. August ist jetzt ihre Unterbringung gewährleistet. Dann fährt wieder ein Bus nach Russland.

Auf die Goldenstedter Firma kommt möglicherweise noch ein juristisches Nachspiel zu. Denn die Studentinnen haben zwar für Juni ihren Lohn erhalten, für Juli aber noch nicht. Und eventuell muss der Arbeitgeber auch für August nachzahlen. Schließlich sei es Risiko der Firma, wenn die Arbeit ausgeht, das Engagement aber länger vereinbart war. Das meint jedenfalls der Neuenhauser Rechtsanwalt Peter Arends, der mit der Wahrnehmung der Interessen von 25 Studentinnen beauftragt wurde.

Die Unterbringung der jungen Russinnen in engen Containern war übrigens in den vergangenen Wochen bei vielen Grafschaftern auf Kritik gestoßen. Von „menschenunwürdigen Verhältnissen" und „moderner Sklaverei" war die Rede. Die Aussicht auf Verdienst während der Ferienzeit hat indes die Betroffenen selbst wohl über die Art der Unterbringung hinwegsehen lassen.

 

 Bericht GN - Anstoß zur Saison 2003/2004 vom 07.08.2003

TSV Georgsdorf

 

 

 

Tor

Name, Vorname

geb. am

Nach einer überraschend starken Saison, in der die Georgsdorfer den sechsten Platz belegten, hoffen sie, dieses Ergebnis in dieser Saison wiederholen zu können. Die Obergrafschafter wissen aber, dass sie von keiner Mannschaft mehr auf die leichte Schulter genommen werden. Deshalb wurden mit Achim Evers und Christian Knüver zwei viel versprechende Neuzugänge verpflichtet. Bitter ist allerdings der Abgang von Stephan Schupe, der seine Laufbahn verletzungsbedingt beenden muss.

 

Mannschaften:

3 Senioren-,

1 Alte Herren- und

8 Jugendmannschaften.


Abgänge:

Georg Röttgers,

Hartmut Kennepohl,

Stephan Schupe

(alle Laufbahn beendet).


Zugänge:

Achim Evers (SV Meppen II),

Christian Knüver (VFL WE Nordhorn),

Josef Finke (LE. Almelo),

Helge Boll,

Dennis Reefmann,

Holger Alferink,

Niko Alferink,

(alle eigene A-Jugend).


Trainer:

Hartmut Beckmann (wie bisher).


Favoriten Kreisliga:

SpVgg. Brandlecht- Hestrup,

Borussia Neuenhaus,

SV Veldhausen.

Weuda, Johnny

05.04,74

Leferink, Thorsten

30.11.79

Reefmann, Dennis

29.12.84

Abwehr

Brengen, Horst

26.12.74    

Heck, Tobias

21.03.78

Koops, Thomas

05.04.74

Koel, Gerd

15.08.81

Schnieders, Tobias

07.10.83

Glüpker, Holger

12.03.83

Mittelfeld

Schupe, Michael

30.10.68       

Schupe, Christian

22.10.72

Diekjakobs, Mathias

09.01.83

Vügten, Hermann

24.11.81

Kronerneyer, Manuel

17.01.83

Boll, Helge

27.09.84

Smit, Heinz-Hermann

05.08.79

Knüver, Christian

14.11.80

Finke, Joseph

07.09.84

Lensing, Christian

11.05.78

Angriff

Scholten, Henning

21.09.81   

Scholten, Sascha

03.08.77

Evers, Achim

13.07.82

Boll, Hartmut

20.06.80

Schulz, Danny

06.06.81

 

 Bericht GN vom 08.08.2003

Langes Warteten auf Arztbriefe

hat für Günter Bartels ein Ende


KLINIKUM Am 22. März entlassen - Pfefferkorn gestern: Unterlagen gehen heute bei Anwältin ein

 

Am 22. März wurde Günter Bartels aus dem Grafschafter Klinikum entlassen. Seitdem wartet er auf seine Unterlagen. Viele Anrufe und selbst anwaltliche Schreiben schienen nicht zu fruchten. Gestern sagte der ärztliche Leiter des Klinikums, Professor Joachim Pfefferkorn auf Nachfrage der GN: „Die Briefe gehen heute bei der Kanzlei ein."

Günter Bartels hat es sich mit seiner Frau im alten Brückenwärterhaus am Nord-Süd-Kanal im Georgsdorf gemütlich eingerichtet. Der Garten ist in Schuss und an der Wand zeugen Urkunden von Erfolgen in der Doggenzucht.

Probleme bereiten dem Frührentner jedoch seine Gesundheit und eine inzwischen lange Wartezeit auf Unterlagen, die er vom Grafschafter Klinikum bekommen muss.

Am Abend des 15. Januar ist Günter Bartels mit einer Entzündung des Zwölf-Finger-Darms ins Klinikum gekommen. „Das ist gut behandelt worden", erinnert er sich. Doch Bartels ist seit langem zuckerkrank und hat seit etwa vier Jahren einen so genannten diabetischen Fuß. Beim Aufenthalt im Klinikum stellt ein Pfleger fest, dass Flüssigkeit und Eiter aus dem Fuß austreten. Nach einem eintägigen Aufenthalt zu Hause wird der Unterschenkel des rechten Beines am 31. Januar amputiert.

Nach der Operation werden die ersten Fäden am 10. Februar gezogen, einen Tag später sollen die restlichen Fäden gezogen werden. Und dabei passiert es. Nach Darstellung von Günter Bartels ist ihm der Silikonstrumpf vom Orthopäden nicht wie üblich heruntergerollt, sondern „runter gerissen" worden. Die Wunde ist daraufhin wieder offen.

„Eigentlich sollte ich am 14. Februar entlassen werden. Ich habe mich schon auf den Valentinstag gefreut", erinnert sich Bartels. Doch daraus wird nichts. Tatsächlich wird er am 22. März aus dem Klinikum entlassen. Für Schmerzen und den zusätzlichen Aufenthalt im Krankenhaus will Bartels eine Entschädigung erwirken und wendet sich an ein Anwaltsbüro. Die Klage richtet sich nicht gegen das Klinikum, sondern gegen einen Orthopäden, der seine Praxis außerhalb des Klinikums betreibt. Bartels betont ausdrücklich, dass er vom Personal des Klinikums außerordentlich gut behandelt worden ist: „Das war alles super." Die Anwältin des Frührentners schreibt mit Datum vom 30. April an das Klinikum und bittet um Zusendung der Unterlagen, die sie für die Klageerhebung benötigt. Auch ein weiteres Schreiben mit Datum vom 12. Juni zeigt keine Wirkung. „Ich habe zigmal mit dem Sekretariat des Chirurgen telefoniert", sagt Bartels.

Doch der frühere Maschinenreiniger, der bei NINO in Nordhorn und Emstex in Lathen gearbeitet hat, hatte bis gestern immer noch keine Unterlagen aus dem Klinikum. Inzwischen haben sich Bartels und seine Anwältin auch an die Ärztekammer gewandt. „Doch es rührt sich einfach nichts", berichtet Günter Bartels im Gespräch mit den GN. Auf Nachfrage der GN sagte der ärztliche Leiter des Grafschafter Klinikums, Professor Dr. Joachim Pfefferkorn, gestern jedoch: „Zuerst die positive Nachricht: Die Briefe gehen noch heute bei der Kanzlei ein. Ich bedauere außerordentlich, daß es zu dieser Verzögerung gekommen ist. Ich habe mich bei dem Betroffenen Patienten im Namen des Klinikums dafür entschuldigt." Zu den Gründen sagte Pfefferkorn, dass „leider außergewöhnliche Umstände und menschliche Fehler zusammengetroffen" seien.

 

 Bericht GN vom 13.08.2003

Plantschen und Spritzen für Kinder erlaubt

 

FERiEN(S)PASS Über 70 Wasserratten folgten Einladung des TSV Georgsdorf

 


„Plantschen und Spritzen erlaubt", hieß es vor einigen Tagen in Georgsdorf. Der Turn- und Sportverein (TSV) hatte Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren zu „Spielen rund ums Wasser" im Rahmen des Ferienpasses eingeladen. Mit solchem Andrang hatten die Organisatoren allerdings selbst nicht gerechnet: Mehr als 70 Kinder waren auf dem Sportplatz zusammengekommen, um sich bei Spielen wie „Tauchstation" abzukühlen. Mehr als Badeanzug, -hose und Bikini wollte keines der Kinder tragen.

„Jedes Kind hat einen Getränkegutschein bekommen, aber wir hatten gar nicht genug dabei", erzählt Organisatorin Karin Buhs. Der Ansturm scheint ihr aber verständlich: „Bei den Temperaturen kann man sich ja am Besten im Wasser aufhalten." Insgesamt acht Helfer sorgten dafür, dass jedes Kind an den Wasserspielen teilnehmen konnte, und wurden dabei selbst manchmal nass - nicht immer ganz ungewollt. „Für die ganz Kleinen machen wir die Aufgaben ein bisschen leichter", verrät die Georgsdorferin, schließlich kommt es auf den Spaß und nicht auf den Erfolg an.

Beim ersten Spiel gingen die Kinder auf „Tauchstation" und mussten mit verbundenen Augen Gegenstände in einem Wasserbecken erst finden und dann erraten, um was es sich handelt. Außerdem konnte ein Plastikwal mit einer Wasserpistole „abgeschossen" werden, und im Plastikbecken wartete ein Spielzeugfrosch darauf, dass ihm jemand den Rettungsring punktgenau zuwarf. Beim „Wassertransport" liefen zwei Kinder mit einem Becher in der Hand um die Wette, möglichst schnell und ohne zuviel Wasser zu verschütten.

Die Spiele kamen gut bei den kleinen Wasserratten an - alles sollte einmal ausprobiert werden. So bildeten sich bald lange Schlangen vor den einzelnen Aufgaben, aber dadurch ließ sich niemand die Laune verderben. Schließlich konnten die Kinder als Abwechslung Riesenseifenblasen machen oder sich unterm Rasensprenger abkühlen. Nicht nur aus Georgsdorf waren die Eltern mit ihren Kindern gekommen - die Ferienpassaktion lockte Wasserfreunde aus der gesamten Samtgemeinde Neuenhaus an.

„Auch wenn es mehr Kinder sind als gedacht, klappt alles ganz hervorragend", meint Karin Buhs. Zur Stärkung der Kleinen wurde mit Waffeln gesorgt, denn das Herumtoben macht hungrig. „Es war gar nicht so schwer, sich die einzelnen Spiele auszudenken und zu gestalten", erzählt sie und ist zufrieden mit der Aktion. Denn: „Was kann man bei der Hitze besseres tun, als im Wasser zu spielen."

 

 Bericht GW vom 20.08.2003

Jugendsportwoche beim TSV G'dorf

 

Die Jugendfußballabteilung des TSV Georgsdorf führt vom 21.8. bis 31.8.2003 ihre Jugendsportwoche durch. Neben den nachfolgend aufgeführten Turnieren findet am Freitag, 23.8., um 18 Uhr ein Freundschaftsspiel der ehemaligen A-Jugend. der SG Georgsdorf/Füchtenfeld gegen die ehemalige Aufsteiger-Mannschaft von 1993 (Bezirksklasse) statt.

 

Turniere:  
21.8. D-Mädchen ab 17 Uhr 22.8. B-Jugend ab 17 Uhr
23.8. A-Jugend ab 14 Uhr 24.8. F-Jugend ab 9.30 Uhr
24.8. Mini-Kicker ab 14 Uhr 28.8. D-Jugend ab 17 Uhr
29.8. C-Jugend ab 17 Uhr 30.8. E-Jugend ab 14 Uhr

 

Den Abschluss bildet ein bunter Spielnachmittag für die ganze Familie am 31. August ab 14 Uhr. Hierbei werden ein Spielmobil, Kletterwand, ein Flohmarkt, ein Fußballschuhbasar und vieles mehr angeboten. Für den Flohmarkt ist eine Anmeldung unter Tel. 05946-1001 oder 1205 erforderlich. Für das leibliche Wohl während der Sportwoche ist selbstverständlich bestens gesorgt.

 

 Bericht GW vom 20.08.2003

Loslösegruppen

 

Ab September 2003 beginnt in Georgsdorf eine neue Loslösegruppe der Evangelischen Erwachsenenbildung für Kinder im Alter von 2 bis 3,5 Jahren. Die Kinder sollen langsam und behutsam lernen, sich ohne Elternteil in einer vertrauten Gruppe aufzuhalten. Dieses geschieht schrittweise mit der liebevollen Unterstützung der Erzieherin. Erleichtert wird die Eingewöhnung durch einen immer gleich bleibenden strukturierten harmonischen Stundenablauf. Es wird im Stuhlkreis gesungen und erzählt, es werden erste Bastelarbeiten angefertigt und kleinere Ausflüge unternommen. Die Gruppe trifft sich 2 mal wöchentlich.

Anmeldungen und nähere Informationen erfolgen über die Evangelische Erwachsenenbildung unter der Telefonnummer 05921/8802-15.

 

 Bericht GW vom 20.08.2003

Feuerwehr in Georgsdorf aktiv

 

Kreisleistungswettbewerbe

 

Auf dem Übungsplatz der Freiwilligen Feuerwehr Georgsdorf im Gewerbegebiet „Neues Land" führen die Feuerwehren des Landkreises Grafschaft Bentheim am Sonnabend, dem 30. August, ihre Leistungswettbewerbe auf Kreisebene durch. Die Veranstaltung startet um 7.30 Uhr mit Frühstück und Einweisung der Wertungsrichter. Der Wettbewerb beginnt um 8.20 Uhr. Mit der Siegerehrung wird gegen 17 Uhr gerechnet.

Die Veranstaltung endet mit einer Tanzveranstaltung für jung und alt, zu der die Band „Empire" aufspielt.

 

 Bericht GN vom 20.08.2003

ALEXANDER OLDENBURG aus Nordhorn und THOMAS PIEPER aus Twist (Mitte von links) und haben ihre Ausbildung zum Maschinenbauhandwerker als Innungsbeste abgeschlossen. Beide wurden bei der Neuenhauser Kompressorenbau ausgebildet, ein Tochterunternehmen der Neuenhauser Maschinenbau. Betriebsleiter HERMANN BERENDS (links) gratulierte ihnen zu ihrem Ausbildungsabschluss und überreichte einen Buchgutschein. Ausbilder HARTMUT BLEKKER (rechts - aus Georgsdorf) wies daraufhin, dass Pieper und Oldenburg aufgrund ihrer überdurchschnittlich guten Leistungen eine verkürzte Ausbildung absolviert haben. Sie werden das Unternehmen bald verlassen und ein Studium beginnen. Nach Angaben von Personalchef WOLFGANG WESSELINK werden bei der Neuenhauser Kompressorenbau derzeit 63 junge Leute ausgebildet, davon sind 22 Azubis am 1. August ins Berufsleben gestartet.

 

 Programmzeitschrift TSV von August 2003

Sport- und Volksfest

 

4. - 7. September 2003 in Georgsdorf

 

für weitere Informationen auf das Bild klicken

 

 Bericht GW vom 27.08.2003

Bernd, unser Wicht, wird 25,

aber das interessiert ihn nicht!

Schwimmen findet er nicht gut, weil er glaubt,

der weiße Hai ihn fressen tut!
Er geht bei Verena ein und aus,

und ihr macht das gar nichts aus!
Sicher ist dir der Sockenbogen,

deshalb bekommen wir heute Abend

die Drogen (Alkohol)!


Herzlichen Glückwunsch! Deine Clique

 

 Bericht GW vom 27.08.2003

Konzert

 

Im Rahmen der grenzüberschreitenden Orgelreihe an den historischen Orgeln im Grenzgebiet gibt Gustav Leonhardt am Sonntag, den 31. August, ab 17.00 Uhr in der Reformierten Kirche in Georgsdorf ein Orgel- und Cembalokonzert.

 

 Bericht GN vom 28.08.2003

Mit Cembalo und Orgel

 

KONZERT Leonhardt spielt in Georgsdorf

 

Im Rahmen der Reihe „Orgelwandelkonzerte Neuenhaus & Ootmarsum 2003" gibt Gustav Leonhardt am Sonntag, 31. August, ein Orgel- und Cembalokonzert in der reformierten Kirche in Georgsdorf. Karten sind ab 16.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich (kein Vorverkauf).

Auf dem Programm stehen Werke von Pavane, L. Couperin, J. K. Kerll, J. Chr. Bach, J. S. Bach und C. Ritter. Mit der Orgelkonzertreihe werden die historischen Orgeln beiderseits der deutsch-niederländischen Grenze vorgestellt. Gustav Leonhardt spielt in dem Konzert in Georgsdorf auf einem flämischen Cembalo mit zwei Manualen (Gcontra bis g). Gebaut wurde das Instrument von William Morton (Chicago). Die einmanualige Orgel wurde um 1630 gebaut und mitteltönig gestimmt.

Leonhardt wurde in Holland geboren und studierte Orgel und Cembalo bei Eduard Müller an der „Schola Cantorum Basiliensis". Seit 1950 konzertiert er auf ausgedehnten Konzertreisen. Er lehrte von 1952 bis 1955 als Professor für Cembalo an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien und wurde 1954 an das Amsterdamer Konservatorium berufen.

Als Gastprofessor war er auch an der Harvard University und bei zahlreichen Meisterkursen tätig. Als Kammermusiker spielte Leonhardt erst mit dem „Leonhardt- Consort", dann hauptsächlich mit Frans Brüggen und Sigiswald Kuijken. Als Wissenschaftler trat er mit Aufsätzen über Bach-Probleme und als Mitarbeiter an der Sweelinck- Gesamtausgabe hervor.

Leonhardt gilt als ein Experte für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und wurde nach Mitteilung der Veranstalter „zur Leitfigur einer neuen Musizierhaltung, die das bisherige Barockverständnis korrigierte und sich inzwischen - nach anfänglichen Widerständen - weltweit durchgesetzt hat. Anders | als viele Vertreter der historischen Richtung wandte er sich von der derben Motorik des Musikablaufs ab und begreift die Alte Musik aus ihrer rhetorischen Tradition heraus".


@ Orgelwandelkonzert-Reihe www.orgelwandelconerten.com

 

 Bericht GN vom 29.08.2003

Gunda, unsere Fleischfachfrau,
hat es vollbracht
und ein Vierteljahrhundert voll gemacht.
Wenn's bei Coma nach Arbeit riecht,
sie mit ihrem Corsa um die Ecken fliegt.
Beim Fußball ist sie der Kapitän,
dies macht sie sehr souverän.
Jetzt halt den Schnaps mal kalt,
denn wir trinken bald, und das mit Gewalt.

Zum 25. Geburtstag HAPPY BIRTHDAY!

Liebe Gunda!

Zu deinem 25 Geburtstag

alles Gute, wünscht dir

das Coma- Team, Hoogstede.

 

 Bericht GN vom 29.08.2003

Feuerwehren löschen Stallbrand

 

Die 16 Feuermänner aus Georgsdorf und drei aus Neuenhaus haben am Mittwochnachmittag einen Brand in einem Schweinestall in Georgsdorf gelöscht. Das Feuer war vermutlich durch einen technischen Defekt ausgebrochen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren kamen keine Tiere zu Schaden. Die Wehren setzten einen Lüfter ein, damit die Schweine genügend Sauerstoff bekamen. Über die Schadenshöhe lagen gestern noch keine Angaben vor.

 

 Wurfsendung an alle Haushalte vom 27.08.2003

TSV Georgsdorf Jugend-Abteilung


......... Lädt alle ein!

 

Bunter Spiele Nachmittag Am Sonntag, den 31.08.2003 um 14.00 Uhr am Finkenplatz.


Große Kletterwand für Jung und Alt. Spielmobil mit vielen Spielgeräten für Klein und Größere. Wasserspiele, Pony reiten, Flohmarkt usw.!! Kaffee u. Kuchen Imbiss u. Getränke.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch

 

 Wurfsendung an alle Haushalte vom 31.08.2003

SPD Ortsverein Georgsdorf

 

An alle Freunde aus Georgsdorf und Umgebung.


Es sind noch einige Plätze frei, melden Sie an und nutzen die Zeit für eine Fahrt nach Straßburg und ins Elsass.


Straßburg ist eine Reise wert!


Wie vor zwei Jahren versprochen, wird der SPD Ortsverein in diesem Jahr vom 16. bis zum 19. Oktober eine Fahrt nach Straßburg durchführen. Die Übernachtung mit Halbpension ist im Hotel Europa in Kehl vorgesehen. Wir werden am Donnerstag anreisen. Für Freitag ist um 9.00 Uhr eine Besichtigung im Europaparlament geplant. Anschließend ist eine Stadtführung durch Straßburg, sowie die Besichtigung des Straßburger Münster vorgesehen. Am Samstagmorgen werden wir dann eine Fahrt in das Elsass durchführen, mit einer Besichtigung der Stadt Colmar. Sonntagmorgen werden wir dann die Heimreise antreten.


Die Kosten für die Fahrt betragen 183,00 € pro Person im Doppelzimmer. Einzelzimmer können für einen Zuschlag von 30,00 € reserviert werden. Die Anmeldung wird verbindlich, wenn pro Person 100,00 € Anzahlung auf das Konto 2492137800 bei der Volksbank Niedergrafschaft Uelsen-Hoogstede-Wilsum eG Bankleitzahl 28069926 eingezahlt werden.


Mit freundlichen Grüßen und der Hoffnung auf zahlreiche Teilnahme


Hermann Raterink 1. Vorsitzender


PS: Der Restbetrag sollte bis zum 01.10.2003 auf das o. a. Konto eingezahlt werden. Weitere Informationen zur Fahrt werden ca. 4 Wochen vor Beginn der Fahrt mitgeteilt.

 

 Bericht GN vom 27.11.2003

Ein Torjäger mit Heimatverbund

 

KREISLIGA Sascha Scholten hält TSV Georgsdorf auf Kurs Klassenerhalt - Er ist derzeit der Mann der Stunde in der Fußball-Kreisliga. Sascha Schölten vom TSV Georgsdorf führt die Torschützenliste der Liga mit 17 Treffen souverän an und hat damit maßgeblichen Anteil daran, dass sich seine Mannschaft auf Kurs Klassenerhalt befindet.

 

Wie wichtig Sascha Scholten für den TSV Georgsdorf ist, zeigten die letzten beiden Spiele gegen die Reserve des FC Schüttorf 09. Zum Abschluss der Hinrunde kamen die Niedergrafschafter an der Salzberger Straße mit 0:6 unter die Räder. Schölten fand wie seine Mannschaftskollegen überhaupt nicht ins Spiel und wurde von seinem Gegenspieler Tim Bookholt völlig aus dem Spiel genommen. Nur eine Woche später ein komplett anderes Bild. Mit drei Treffern besiegte der 26-Jährige die Zweite des FC 09 fast im Alleingang und baute seine Führung in der Torschützenliste damit weiter aus.
Typischer für den bisherigen Saisonverlauf ist auf jeden Fall die Begegnung vom vergangenen Wochenende. Denn normalerweise kann sich TSV-Trainer Hartmut Beckmann auf seinen Torjäger verlassen: „Der Sascha ist schon enorm wichtig für uns. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wo wir stehen würden, wenn wir ihn nicht hätten" , macht Georgsdorfs Fußballobmann Gustav Koops den Stellenwert Scholtens für den Kreisligisten deutlich. Mehr als zwei Drittel aller Treffer des TSV hat der gelernte Maurer bislang erzielt. Damit hat er großen Anteil daran, dass die Niedergrafschafter mit 16 Punkten auf Platz 15 stehen und derzeit noch ein Polster zu den Abstiegsplätzen haben. „Eigentlich wollte unser Trainer mit uns einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Im Moment geht es aber ausschließlich darum, die Klasse zu halten", nennt Schölten die Zielsetzung für den Rest der Saison.


Den Klassenerhalt des TSV Georgsdorf möchte der Angreifer auch aus persönlichen Gründen erreichen, schließlich fühlt er sich seinem Heimatverein sehr verbunden. Mit Ausnahme des ersten A-Jugend-Jahres schnürte Schölten seine Fußballschuhe ausschließlich für den TSV. Nach der B-Jugend folgte der Georgsdorfer für ein Jahr dem Ruf von Trainer Hartmut Müller und wechselte zu Eintracht Nordhorn. Drei Monate später war Müller aber auf einmal nicht mehr Coach der SVE-A-Jugend, sodass sich Schölten schnell für eine Rückkehr zu seinem Heimatverein entschloss. „Irgendwie hat es in Nordhorn nicht so gepasst, und außerdem sind wir aus der Bezirksoberliga abgestiegen", nennt Schölten, der in der F-Jugend mit dem Fußball spielen begann, die Gründe für seine Heimkehr.
Im zweiten A-Jugend -Jahr spielte der Georgsdorfer dann bereits zusätzlich bei den Senioren, sodass das Wochenende mit Fußballspielen ausgefüllt war. „Fußball ist mein großes Hobby", bekennt der 26-Jährige, der dies allerdings auf seine eigene Laufbahn bezieht. „Einen richtigen Lieblingsverein in der Bundesliga habe ich nicht. Im Moment bin ich vom VfB Stuttgart sehr begeistert", erzählt Schölten, der dort wie beim TSV Georgsdorf die mannschaftliche Geschlossenheit herausstellt. „Dass ich nun die meisten Treffer erzielt habe, ist unwichtig. Wichtiger ist der Erfolg der Mannschaft", gibt sich der Torjäger, der in der Vergangenheit oft von Bänderrissen zurückgeworfen wurde, bescheiden. Dennoch weist er schmunzelnd daraufhin, „dass ich eigentlich schon 18 Treffer habe. Im Spiel gegen Vorwärts wurde ein abgefälschter Ball aber einem Mannschaftskollegen zugesprochen", so der Angreifer, der damit aber keine Probleme hat. „Wer die Tore macht, ist egal. Entscheidend ist, dass wir überhaupt welche machen und in der Liga bleiben." Am kommenden Wochenende können die Niedergrafschafter einen weiteren Schritt in diese Richtung machen, wenn der TSV bei Olympia Uelsen gastiert. Beim 5:2-Hinspielsieg traf Schölten vier Mal.

 

 Bericht GN vom 01.12.2003

Weihnachtsfeier für Kinder


Die Jugendabteilung des TSV Georgsdorf lädt am Sonnabend, 6. Dezember, zu einer Weihnachtsfeier für Kinder bis zwölf Jahre ins Gemeindehaus ein. Treffen ist um 16 Uhr am Sportplatz Finkenstraße. Die Kinder sollten ihre Laternen mitbringen. Kinder bis einschließlich drei Jahren können in Begleitung eines Elternteils kommen.