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Klicken Sie die Punkte an, um sich die
einzelnen Bereiche genauer anzuschauen. |
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1.
Die tragenden Milchkühe bleiben bis kurz
vor der Geburt ihres Kalbes in einem gesondertem Stallabteil. Die
eingestreuten Einzelboxen ermöglichen den Tieren alle arttypischen
Bewegungen beim aufstehen und Niederlegen. Eine angemessene
"Sozialdistanz" zu den Kühen in benachbarten Boxen ist
gewährleistet.
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2.
Zum Abkalben kommt die Kuh in die
Abkalbebox. Das Kalb wird nach rund neun Monaten Trächtigkeit geboren. Es
bleibt zunächst einige Zeit beim Muttertier, denn es ist auf die sog.
"Biest"- Milch angewiesen. Diese erste Muttermilch versorgt das
Neugeborene mit wichtigen Abwehrstoffen.
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3.
In den ersten Lebenswochen werden die
Kälber außerhalb des eigentlichen Stalles in wind- und wettergeschützten
Einzelhütten aufgezogen. Der hohe Sauerstoffgehalt und die geringe
Keimbelastung der Außenluft tragen dazu bei, die jungen Kälber gesund zu
erhalten. Mehrmals täglich werden sie über Nuckeleimer getränkt.
Zusätzlich können sie später Heu fressen. Das fördert die
Vormagenentwicklung und die Wiederkautätigkeit.
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4.
Die Haltung der älteren Kälber in Gruppen
kommt ihrem Bedürfnis nach Bewegung und Spiel entgegen. Den Kälbern steht
ständig frisches Wasser zur freien Verfügung. Computergesteuerte
Tränkeautomaten versorgen die Tiere mit Milch. Um daran zu kommen, müssen
die Kälber genauso saugen wie am Euter der Kuh. Mit zunehmendem Alter
fressen sie immer mehr frisches Raufutter (Heu, Gras- oder
Maissilage).
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5.
Jungviehgruppe auf trittsicherem
Spaltenboden. Der Boden fördert die Klauenfestigkeit und die Sauberkeit
der Tiere. Er dient außerdem der Arbeitsentlastung des Landwirtes.
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6.
Die Kühe einer Herde werden für die
Milchgewinnung gehalten. Sie leben in einem Stall, in dem sie ausreichend
Bewegungsfreiheit haben. Für jedes Tier gibt es einen Fress- und einen
Liegeplatz, den es individuell aus- und aufsuchen kann. Den ganzen Tag
stehen Gras und Maissilage als Rauhfutter zur Verfügung. Die Kühe können
also selber bestimmen, wann und wieviel sie fressen wollen. So lassen sich
Rangkämpfe verringern.
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7.
Zusätzlich zum Rauhfutter bekommen die
Kühe Mischfutter (vor allem Getreide- und Ölsaatenerzeugnisse). Das teilt
der Computer jedem einzelnen Tier entsprechend der Milchleistung zu.
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8.
Die künstliche Besamung durch den
Tierarzt oder den Landwirt selbst hat viele Vorteile: So ist z.B. das
Risiko, Infektionskrankheiten einzuschleppen, geringer als beim
natürlichem Deckakt. Außerdem lassen sich Spermaportionen billiger und
leichter transportieren als die Bullen selbst.
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9.
Zur Haut und Körperpflege sind in den
Ställen Kratzbürsten angebracht. Sie ähneln umgedrehten Besen, an denen
sich die Tiere scheuern.
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10.
Zweimal täglich werden die Kühe im
Melkstand gemolken.
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11.
In der Milchkammer wird die Milch zügig gekühlt und im Milchtank gesammelt,
bis das Fahrzeug der Molkerei sie abholt.
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12.
Der Computer zeichnet alle wichtigen
Ereignisse auf. Die Datenerfassung ist Voraussetzung für optimale
Haltungsbedingungen, die Steuerung der Betriebsabläufe, die Betreuung der
Tiere durch den Tierarzt, die Herkunfts- und Qualitätssicherung. Der ist
ein Hilfsmittel, er kann die persönliche Verantwortung und Kontrolle des
Landwirte nicht ersetzen.
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13.
Nicht für die Nachzucht genutzte
weibliche und alle männlichen Rinder werden in kleinen Gruppen im
Außenklima - Maststall gemästet. Die Ställe zeichnen sich durch günstige
klimatische Bedingungen aus.
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14.
Die betriebseigenen Futtermittel (z.B.
Mais- und Grassilage) werden in einem Misch- und Verteilwagen täglich
frisch mit Mischfutter (inkl. Mineralstoffen und Vitaminen) gemischt und
auf dem Futtertisch verteilt.
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15.
Zur Gesundheits- und Qualitätssicherung
werden Urin und Blutproben gezogen.
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16.
Nach 15 bis 18 Monaten haben die
Mastrinder ihr Mastgewicht erreicht. Speziell geschulte Fahrer verladen
die Tiere schonend und transportieren sie zum
Schlachtunternehmen.
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17.
Zuchtbulle einer Fleischrinderrasse
(hier ein Limousin-Bulle), zur Anpaarung mit den Kühen, deren männliche
und weibliche Kälber für die Mast bestimmt sind.
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18.
Futtersilos garantieren eine hygienische
Lagerung des Mischfutters. Unabhängige Institute kontrollieren die
Qualität des Futters.
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19.
Das betriebseigene Rauhfutter unterliegt
ebenfalls der laufenden Kontrolle.
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20.
Bodenuntersuchungen zeigen den
Nährstoffgehalt des Bodens und ermöglichen eine bedarfsgerechte Düngung
mit Gülle (Flüssigmist) und Mineraldünger.
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21.
Güllebehälter mit Abdeckung gegen Geruchsbelästigung.
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